Test One Piece - Unlimited World Red - Fakten und Meinung

Fakten:

  • eigenständige Geschichte mit unzähligen bekannten Bossen wie Sir Crocodile, Rob Lucci oder Caesar Clown
  • Waschbär Pato und der Rote Graf, die zwei neuen Charaktere aus der Feder des Serienerfinders Eiichiro Oda, passen zur Geschichte
  • frei erkundbare Spielwelt mit abwechslungsreichen, aber kargen Orten
  • simples und belangloses Kampfsystem
  • "Zweispieler-Koop"-Modus mit unglücklich geteilten Bildschirmen
  • Kämpfe sind aufgrund der störrischen Kamera chaotisch und unübersichtlich
  • "Aufbausimulation" der Stadt Trans Town
  • Minispiele machen trotz simplen Knöpfchendrückens Spaß
  • gelungene Umsetzung des Zeichenstils aus Manga und Anime
  • lediglich japanische Sprachausgabe mit Originalsprechern, dafür gibt es deutsche Untertitel
  • der Kolosseum-Modus bietet eine Kampfarena, in der ihr gegen 20 Charaktere antretet
  • herunterladbare Inhalte sind verfügbar, aber sonst kein Online-Modus
  • erhältlich für PlayStation 3, Wii U, Nintendo 3DS, PlayStation Vita
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Meinung von Sandra Friedrichs

Das Spiel ist für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Aus den detailarmen Gegenden, in denen schwache Gegner unentwegt aufpoppen, wollte ich gleich hinaus. Das dumpfe "Hau-Drauf"-Kampfsystem unterfordert mich und was will ich in einer Welt, in der ich nach ein paar Minuten alle Schätze eingesammelt habe? Aber genau dann holt mich das Spiel wieder ab. Meistens taucht ein bekannter Endgegner der Serie auf, der mich all das vergessen lässt. Jetzt heißt es Caesar Clown zu besiegen, komme, was wolle.

Genau das möchte das Spiel auch nur erreichen. Es möchte kein Rollenspiel der Extraklasse sein oder die Branche revolutionieren. One Piece soll einfach Spaß machen. Warum sollten die Entwickler auch mehr Zeit in ein ausgeklügeltes Kampfsystem stecken, wenn ein simples Knöpfchendrücken genügt, um mir während eines Kampfes ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?

Klar, teilweise vermisse ich schon die Herausforderung - aber ich langweile mich nicht und das Spiel unterhält mich vor allem im Koop-Modus prächtig. Wenn die Entwickler also nur noch an den technischen und erzählerischen Elementen arbeiten, dann könnte One Piece ein massentaugliches Anime-Produkt werden. Ich bin gespannt!

77

meint: Ruffy und Co. haben mit technischen Problemen zu kämpfen, machen aber dafür enorm viel Laune. Nicht nur Serienkenner sollten dem Spiel eine Chance geben.

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Tags: Anime   Singleplayer   Koop-Modus   Splitscreen  

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