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Die Kunst des Mordens - Geheimakte FBI

Das FBI kommt in Kinofilmen meist nicht sonderlich gut weg. Harte Kerle, die schneller die Pistole zücken anstatt ihr Gehirn zu benutzen jagen die immer schlaueren Verbrecher. Im neuen Krimiadventure "Geheimakte FBI - Die Kunst des Mordens" ist dem nicht so. Hier schlüpft ihr in die Rolle einer hoffnungsvollen Nachwuchsdetective namens Nicole Bonnet. Leider nimmt es das Spiel mit der Logik aber nicht allzu genau. Von Stefan Buechner

13. Jan 2008

Die Neue

Partner Nick bleibt das ganze SPiel über ein Phantom.

Eine Mordserie hält New York in Atem. Immer wieder werden Männer scheinbar wahllos ermordet. Das FBI denkt über Ritualmorde nach, da der Mörder südamerikanische Artefakte am Tatort zurücklässt. Doch was steckt hinter den Morden? Treffen sie wirklich nur Menschen, die noch nie miteinander etwas zu tun hatten? Nun um diese Fragen müsst ihr euch als junge FBI-Ermittlerin Nicole Bonnet kümmern. Frisch von der Ausbildung wird die taffe, aber unerfahrene Frau vom FBI-Büro in der Bronx mit dem Fall betraut. Eigentlich soll sie lediglich ihrem Partner Nick unter die Arme greifen, doch dieser ist scheinbar komplett mit sich selbst beschäftigt, so dass die ganze Arbeit letztlich an euch hängen bleibt.

Der Unsinn mit Sinn?

Ein frischer Tatort: im Billiardtisch findet sich ein wichtiger Beweis.

Bereits hier beginnt "Die Kunst des Mordens" die Logikschraube arg zu überspannen. Nicht nur, dass wir aus Filmen und Serien wissen, dass die FBI-Ermittler nie alleine unterwegs sind, würde der Chef des Büros wohl kaum einen Frischling an den brisantesten Mordfall der vergangenen Jahre lassen. Habt ihr euch mit der Rolle der Einzelkämpferin abgefunden, müsst ihr im Storyverlauf mit weiteren Merkwürdigkeiten leben. So besucht ihr gleich am Morgen des ersten Tages ein Museum in New York. Der nicht sonderlich hilfsbereite Chef der Einrichtung verblüfft dann mit der Aussage, dass das Museum gleich schließen werde - am Morgen! Später entwendet Nicole ohne Rückfrage einfach eine wertvolle Schale aus einer Vitrine oder findet an einem Tatort nur einen einzigen Polizisten mit dem Leichensack. Im Einzelfall mögen derlei Unzulänglichkeiten bei der Glaubwürdigkeit entschuldbar sein, doch bei "Die Kunst des Mordens" ziehen sie sich durchs gesamte Spiel und lassen die Ermittlungsarbeit teilweise lächerlich wirken.

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