Vorschau Tales of Xillia 2 - Entscheidungen und Kämpfe mit Neuerungen

Komplexes aus Japan

Es gibt im zweiten Teil offenbar kein Schwarz und Weiß mehr. Ähnlich wie in The Walking Dead und Dragon Age könnt ihr häufig die Konsequenzen eurer Tat nicht auf Anhieb deuten. Ihr entscheidet damit dennoch, wie die Geschichte verläuft. Dialoge, aber auch Szenen verändern sich, je nachdem wie ihr euch verhaltet. Da Ludger sogar die Zeit manipulieren kann, formt ihr sogar Parallelwelten.

Wen würdet ihr schützen, ein Mädchen oder einen Geschäftsführer?Wen würdet ihr schützen, ein Mädchen oder einen Geschäftsführer?

"Ständig bekommt der Spieler die Aufgabe, sich zu entscheiden. Die Konsequenzen sind dabei enorm. Sie haben beispielsweise Einfluss auf die Beziehungen zwischen den Charakteren und sogar auf das Spielende. Es gibt unterschiedliche Enden, wodurch es sich lohnt, das Spiel erneut durchzuspielen", schwärmt Hideo Baba. Interessant hört sich das auf jeden Fall an.

Die Hauptsache aber ist, dass Tales of Xillia 2 die Entscheidungen gelungen darstellt. Doch in welche Richtung geht das? In Richtung Mass Effect, bei dem eure Entscheidungen im Endeffekt doch wenig ändern? Oder eher in der Art von The Walking Dead - Season 2, das die Konsequenzen eurer Handlungen eindrucksvoll verdeutlicht. Wie die Entwickler es nun bei Tales of Xillia 2 handhaben, bleibt abzuwarten.

Kaum was Neues aus den Tales-Kämpfen

Klar dagegen ist, dass ihr den Entwicklern seit Tales of Symphonia vorwerfen könnt, dass alle Kämpfe in den 3D-Spielen der Tales of-Serie gleich ausfallen. Ihr lauft in einer offenen Spielwelt umher und trefft dabei auf Gegner in allen Varianten. Die Schlachten starten erst, wenn ihr die Gegner berührt. Dadurch bleiben euch Überraschungsangriffe wie in Final Fantasy X und Co. erspart.

Dank der guten Kamera bleiben die bunten Kämpfe übersichtlich.Dank der guten Kamera bleiben die bunten Kämpfe übersichtlich.

In den Echtzeitkämpfen lauft ihr mit euren Figuren zu den Feinden und verkloppt sie mit Hilfe von Angriffskombinationen. Ein kleines, neues Element im Spiel führt dabei Ludger höchstpersönlich ein. Er ist der einzige Charakter, der drei Waffenarten besitzt: Pistolen, zwei Schwerter und einen Hammer. Das Spiel möchte euch dabei aber nicht nur ermutigen, zwischen Nah- und Fernkampf zu wechseln.

Das neue Kampfelement ist die Waffenschwäche der Gegner, die der Magieschwäche ähnelt. In Rüstung vermummte Gegner halten dem Hammer nicht stand, während schnelle Feinde mit den zwei Schwertern fix besiegt sind. Das bedeutet für euch, dass ihr die Gegner im Kampf noch genauer beobachtet, damit ihr die passende Strategie wählt. Damit fällt das Kampfsystem anspruchsvoller und spaßiger aus.

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Tags: Anime   Fantasy   Singleplayer  

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