Vorschau Witcher 3 - Offene Spielwelt und Technik

Spielwelt

Der Aufbau der Spielwelt von Wild Hunt soll sich radikal von den beiden Vorgängern unterscheiden. Denn während Teil 1 und 2 noch klassische lineare Level-Instanzen waren, soll Teil 3 eine offene Welt zum Erkunden bieten. Laut den Entwicklern soll so ziemlich jeder Punkt auf der Karte auch begehbar sein. Da Geralt nun auch endlich klettern, springen und tauchen kann, klingt das durchaus glaubhaft.

In der offenen Welt von The Witcher 3 erwarten euch allerlei interessante Orte.In der offenen Welt von The Witcher 3 erwarten euch allerlei interessante Orte.

Da die Welt so weitläufig ist, sollt ihr selbst mit einem Pferd (ja, es wird endlich Reittiere geben) mitunter lange Zeit durch die Pampa galoppieren, bis ihr am jeweiligen Ziel ankommt. Sobald der Spieler einen bedeutsamen Wegpunkt erreicht, könnt ihr diesen mittels Schnellreise jederzeit wieder in Nullkommanichts über die Weltkarte erneut aufsuchen.

Doch auch wenn die Spielwelt groß ausfällt, sie umfasst nicht die ganze Witcher-Welt. Stattdessen haben sich die Entwickler für bestimmte Regionen als Schaulätze entschieden. In diesem Fall handelt es sich um das Niemandsland zwischen Nilfgaard und den Nordreichen, die stürmischen Skellige-Inseln sowie die freie Stadt Novigrad. Das Niemandsland ist eine wilde Gegend, durch die jüngst das gesamte Heer des Kaiserreichs von Nilfgaard gerumpelt ist.

Daher ist die Region verheert und gesetzlos. Hinter jedem Busch könnten Räuber, Deserteure oder Monster lauern. Die Skellige-Inseln wiederum sind eine sturmumtoste Inselgruppe, die vom Flair her stark an Skandinavien und Wikinger erinnern. Dort sollen wir auch mit Booten herumfahren und zum Grund des Meeres tauchen, wo uns sicher allerlei ekliges Wassergetier erwartet.

Die blühende Stadt Novigrad – bekannt aus den Hexer-Romanen – hingegen ist ein lebendiger und bunter Ort, der vor Aktivität nur so strotzt. Die Großstadt wurde am Vorbild des mittelalterlichen Amsterdam kreiert und soll eine beeindruckende Grundfläche vorweisen. Erste Impressionen der Metropole auf der Spielemesse E3 2014 sorgten bereits für Begeisterung. Onkel Jo hat persönlich ein Auge darauf geworfen und war beeindruckt. Novigrad könnte jedenfalls die bislang lebendigste Stadt werden, die ihr bislang in einem Fantasy-Rollenspiel erleben könnt.

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Technik

Neben der offenen Welt soll das Spiel auch mit der neuen RED Engine 3 überzeugen. Damit zaubert das Spiel traumhaft schöne Grafiken auf den Bildschirm. Besonders prächtig fallen Lichteffekte und die Darstellung von Feuer aus. Flammen lodern wild auf, verteilen glühende Funken und bringen die Luft zum Flimmern. Doch auch das nasse Element bewegt sich dynamisch. Wenn Geralt beispielsweise im Sumpf einen Schockwellen-Zauber anwendet, spritzt Wasser kreisförmig weg und das Blut erschlagener Feinde verteilt sich schaurig schön auf der Wasseroberfläche.

Die lebendige Stadt Novigrad ist eine der Höhepunkte auf unserer Reise.Die lebendige Stadt Novigrad ist eine der Höhepunkte auf unserer Reise.

Auf dem sturmumtosten Meer vor den Skellige-Inseln wiederum branden die Wellen gegen das Schiff und sorgen so für die perfekte Atmosphäre. Ebenfalls sehenswert ist die detaillierte Mimik der Charaktere, allem voran natürlich Geralt selbst. Jede Bartstoppel und Narbe auf seinem Gesicht ist sichtbar und auch die jeweilige Gefühlslage des Hexers ist ihm sofort anzusehen.

Wie schon bei den Vorgängern haben sich die Entwickler auch beim Serienfinale um einen stimmungsvollen Soundtrack bemüht. Ersten Eindrücken könnt bereits im E3-Trailer auf der ersten Seite dieses Artikels lauschen. Wenn der Rest des Spiels sich ähnlich gut anhört, braucht ihr euch um die Musikqualität keine Sorgen machen. Ähnliches gilt auch für die Sprachausgabe, die auf Englisch voll überzeugt und – zumindest im Trailer – auch auf Deutsch gut klingt.

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Tags: Fantasy   Open World   Singleplayer  

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