10 Freizeitsimulatoren für unterwegs, mit denen ihr jeden in den Wahnsinn treibt - Grill Simulator, Cooking Mama - Seasons

(Special)

Nr.1: Grill Simulator

für: Android

Eine Katastrophe, wie den Grill Simulator zu entwickeln, erfordert Mut, viel Mut. Denn dieses Machwerk kann nur als schlecht gemeinter Scherz gemeint sein. Ihr verdingt euch hier als Grillmeister, der allerlei Fleischarten zubereiten soll.

Eklig: Heute gibt's verkohlte Paprika, rohen Schinken und ein undefinierbares Würstchen.Eklig: Heute gibt's verkohlte Paprika, rohen Schinken und ein undefinierbares Würstchen.

Bevor es losgeht, holt ihr das passende Grillgut vom sogenannten Markt - sprich: einer nüchternen Tabelle. Hier erwerbt ihr Würstchen, Schweinebraten, Schinken oder Schrimps. Ebenso könnt ihr Tintenfisch und Sardinen einkaufen. Vegetarier kommen übrigens gänzlich zu kurz: Als einziges Gemüse gibt es grüne Paprika. Derart gerüstet geht's ans Grillen, das ungefähr so traurig abläuft wie die Fußball-WM 2014 für Brasilien.

Vom Teller schiebt ihr per Finger das eingekaufte Fleisch auf den Billiggrill und aktiviert diesen per "Blow"-Taste. Das Schlimme dabei: Das rohe Fleisch verwandelt sich dabei nicht in ein knusprig gegrillten Leckerbissen, sondern wird einfach nur dunkel eingefärbt.

Danach werft ihr das Stück auf den Teller und tippt auf die "Sell"-Taste, um das verkohlte Irgendwas zu verkaufen und Geld für neues Grillgut einzutreiben. Eine kurze Sprachausgabe wie "Yummy" oder "too raw" (zu roh) kommentiert euer trostloses Ergebnis.

Nr.2: Cooking Mama Seasons

für: iPhone

iOS-Köche haben es vielleicht etwas besser, schließlich müssen sie sich nicht mit verkohltem Billigfleisch herumplagen, oder? Doch stattdessen ärgern sie sich über eine saumäßige Steuerung und "In-App"-Abzocke. Willkommen bei Cooking Mama Seasons!

Mit Cooking Mama erlebt ihr nicht nur hakelige Steuerung, sondern auch die "Free to Play"-Hölle.Mit Cooking Mama erlebt ihr nicht nur hakelige Steuerung, sondern auch die "Free to Play"-Hölle.

Schon die hampelige Startmeldung lässt nichts Gutes erahnen: "Achten Sie darauf, ein Elternteil die Zustimmung und Hilfe beim Kauf von neuen Rezepten." Dieser kryptische Hinweis bedeutet einfach, dass ihr standardmäßig gerade mal zwei Gerichte nachkochen dürft. Alles weitere kostet extra und das nicht zu knapp. Ein Paket mit 15 Rezepten lechzt nach satten 5,99 Euro. So macht das Kochen gleich doppelt keinen Spaß!

Die Kochspielserie hat sich schon auf Nintendo DS und Wii einen Namen gemacht. Doch dieser wird hier kläglich in den Schmutz getreten. Für euer gewähltes Gericht schneidet ihr beispielsweise Zwiebel, schält Kartoffeln, formt Hackfleisch oder schwenkt die Pfanne. Die strikt vorgegebenen Aktionen vollführt ihr mal per Fingerwisch, mal per Neigen des Geräts - doch zu keiner Zeit funktioniert die hakelige Steuerung problemlos.

Abgesehen davon sieht das Zubereitete kaum nach genießbarem Essen aus. Dazu gesellen sich eine stümperhafte weil offenbar maschinelle Übersetzung und vollkommen deplatzierte Floskeln in Fremdsprachen. Deshalb unser spieletipp: Anstatt euch mit virtuellem Kochen zu beschäftigen, geht doch lieber selbst in die Küche und bereitet euch etwas Leckeres zu. Da habt ihr mehr davon und satt werdet ihr auch noch!

Weiter mit: Bear Simulator, Horse Simulator

Tags: Singleplayer  

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