Test Leos Fortune - Präzise Steuerung trotz schöner Ablenkung

Pustekuchen

Tja, wie kann unser Leopold die Gefahren der Welt nur bewältigen, so ganz ohne Arme und Beine? Er wäre nicht der Erfinder großer Erfindungen, fiele ihm hierfür keine Lösung ein.

Wenn sich Leopold aufplustert, ist er imstande Schalter zu bedienen.Wenn sich Leopold aufplustert, ist er imstande Schalter zu bedienen.

Mit einem Fingerwisch auf der linken Seite des Touchpads, steuert ihr Leopold nach links oder rechts – je nach Intensität der Neigung schnell oder langsam. Streicht ihr auf der rechten Seite des Touchpads nach oben, vollführt das Fellknäuel einen Sprung oder verzögert seine Flugphase, sofern es in der Luft ist.

Streicht ihr indes nach unten, setzt Leopold zum Sinkflug an. Was dringend nötig ist, denn sein Flugverhalten gleicht dem eines Luftballons.

Die Steuerung ist intuitiv und geht, nach einer kleinen Eingewöhnungsphase, gut von der Hand. Optional könnt ihr eine Tastensteuerung einstellen, wodurch euch Pseudotasten auf dem Touchpad angezeigt werden, die statt eines Wischers, ein Drücken erfordern.

Wenn ihr die nötige Peripherie besitzt, könnt ihr dann aber auch mit richtigen Tasten spielen. So oder so: Leo's Fortune lässt sich fast schon pixelgenau steuern, was für eine freudige Hüpferei schon mal die halbe Miete ist!

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Optik? Wunderschön! Musik? Wunderschön!

Der erste Akt beginnt und entführt euch in einen obligatorischen, aber fantasievollen und wunderschön gestalteten Wald. Leopold stellt seine wirren Theorien auf und sucht nach den schwarzen Schafen in seiner Verwandtschaft.

Leo’s Fortune verzaubert den Spieler mit wunderschönen Landschaften.Leo’s Fortune verzaubert den Spieler mit wunderschönen Landschaften.

Womöglich werdet ihr nicht zuhören und stattdessen im wunderschönen Pixelmeer versinken, das auf den ersten Blick an Rayman Legends erinnert. Auf den zweiten Blick könnt ihr aber neben traditionellem Artdesign, Texturen erkennen, die vermutlich auf Fotobasis entstanden sind und für eine interessante und realistische Nuance sorgen.

„Vetter, Tante oder Onkel, einer davon wird’s wohl gewesen sein“, denkt sich Leopold. „Neid wächst doch proportional zum Ruhm, besonders in der Familie!“ Kann schon sein, aber lauscht doch lieber der euphonischen Musik, die jeden Level akustisch perfekt abrundet.

Melancholische Piano-Klänge, mystisches Glockenspiel, epische Streicher, atmosphärische Ambient-Musik – von allem ist etwas dabei. Zu schade, dass die Musikliste quantitativ sehr überschaubar ist.

Sowohl optisch, als auch musikalisch weiß Leo’s Fortune zu gefallen. Selbst der argusäugige Kritiker wird seinen mahnenden Zeigefinger diesmal in der Hosentasche lassen.

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Tags: Singleplayer  

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