Test Wildstar - Fertighäuser im Weltraum

Der Boss im Kerker

Die Krönung des Gruppenspiels sind jedoch die Dungeons. Bereits die beiden „Anfänger-Dungeons“ auf Stufe 20 sind brutal schwer und für Neulinge im Genre Online-Rollenspiel kaum zu schaffen. Wer seinen Charakter nicht optimal beherrscht und die Bewegungsregeln noch nicht verinnerlicht hat, wird oft ins virtuelle Gras beißen. Die Freude nach dem Sieg über einen der harten Dungeon-Bosse ist dafür jedoch unbeschreiblich.

Am Ende eines der Dungeons lauert der Drache Sturmklaue. Im Veteranen-Modus ab Stufe 50 ist das Viech eine echte Herausforderung!Am Ende eines der Dungeons lauert der Drache Sturmklaue. Im Veteranen-Modus ab Stufe 50 ist das Viech eine echte Herausforderung!

Wildstar ist schlicht und einfach nichts für Anfänger, doch wer sich durchbeißt, wird reich belohnt - emotional und durch fette Beute!

Wer weniger Lust auf Kämpfe gegen computergesteuerte Biester hat, kann sich dafür im sogenannten PvP-Modus (Spieler gegen Spieler) mit anderen Spielern messen. Im PvP betritt Wildstar freilich kein Neuland. Es gibt Schlachtfelder und Arenagefechte. Erstere sind nette Szenarien, bei denen wir entweder Masken klauen und in die eigene Basis bringen oder Wegpunkte in einer großen Halle erobern beziehungsweise verteidigen. Das ist alles schon mal dagewesen, aber bewährt und spaßig.

In den Arenen geht es schlicht und ergreifend darum, die gegnerische Mannschaft so lange umzuhauen, bis diese keine weiteren Leben mehr haben. Da ihr im PvP eine Menge Erfahrung abstauben könnt, eignen sich die Gefechte gegen andere Spieler auch sehr gut zum Leveln. Damit die PvP-Runden nicht unfair werden, werdet ihr im Gefecht immer auf eine gemeinsame Stufe angehoben.

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Farbexplosion

Die Grafik von Wildstar spaltet die Spielerschaft. Vielen erscheint das knallbunte Äußere zu überdreht und albern. Andere wiederum finden genau den abgefahren Stil passend. Über Geschmack lässt sich natürlich nicht streiten, aber eines vorweg: die Grafik mag nicht jedermanns Sache sein, aber sie ist aufwändig gestaltet und voller Details.

In Zwischensequenzen kommt die selbe Grafik wie im Spiel zum Einsatz.In Zwischensequenzen kommt die selbe Grafik wie im Spiel zum Einsatz.

Gerade die Animationen und die Gesichtsmimik der Charaktere wirken gelungen und passen wiederum zum Comic-Stil. Weniger schön sind allerdings die matschigen Texturen der Umwelt und die zeitweise auftretenden Leistungseinbrüche. Letztere sind mittlerweile auf bestimmte AMD-Systeme begrenzt und die Entwickler arbeiten daran, sie völlig auszumerzen. Die brutalen Leistungseinbrüche, die die Beta teilweise zur Diashow verkommen ließen, gehören zum Glück der Vergangenheit an.

Fertighäuser im Weltraum

Ein Höhepunkt von Wildstar ist das komplexe Hausbau-System. Sobald euer Held Stufe 14 erreicht hat, bekommt ihr vom Protostar-Konzern im Spiel eine Besitzurkunde, die euch eine Parzelle Land beschert.

In eurem eigenen Haus könnt ihr euren Chrakter ruhen lassen, beispielsweise im frisch erbeuteten Granok-Liebesnest. Alle Gegenstände auf dem Bild könnt ihr frei verteilen und positionieren.In eurem eigenen Haus könnt ihr euren Chrakter ruhen lassen, beispielsweise im frisch erbeuteten Granok-Liebesnest. Alle Gegenstände auf dem Bild könnt ihr frei verteilen und positionieren.

Dieser Bauplatz schwebt auf Raketen über der Oberfläche von Nexus, in der Ferne könnt ihr die Grundstücke der Mitspieler sehen. Auf eurem Land könnt ihr euch wiederum nach Herzenslust austoben und allerlei Gebäude errichten. Indem ihr vorgefertigte Bausätze kauft oder erbeutet, beispielsweise ein Standard-Wohnhaus oder eine Mine mit wertvollen Mineralien für das Handwerk.

Andere Gebäude bringen euch spezielle Herausforderungen – beispielsweise ein Minispiel in dem ihr unter Zeitdruck Schnaps brennen sollt – oder Zugang zu eigenen Mini-Dungeons.

Wer hingegen Minecraft liebt , nimmt sich den Editor vor und baut aus Brettern, Ziegeln und Metallstreben sein eigenes Bauwerk. Ein Paradies für Architekten.

Apropos Berufe: Ihr könnt in Wildstar sechs Handwerksberufe erlernen. Neben den bereits erwähnten Architekten gibt es noch Rüstungsbauer für je leichte, mittlere und schwere Panzerung, Waffenschmiede und Technologen. Letztere bauen nützliche Heilspritzen und andere Verbrauchsmaterialien. Gerade für harte Kerker und Raubzüge (Raids) sind die Aufputschmittel essentiell.

Außerdem kann jeder Held auch zusätzlich noch Koch werden und so diverse Rezepte verfeinern. Das fertige Futter gibt euch in Kampfpausen Lebensenergie zurück.

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Tags: Fantasy  

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