Test MH Freedom Unite - Bauern-Idylle und Neuerungen

Bauern-Idylle

Zwischen den Missionen pflegt ihr außerdem eure eigene Farm direkt neben dem Dorf. Mit fortschreitendem Spiel errichtet ihr hier Bienenstöcke, mit deren Honig sich Tränke brauen lassen. Ebenso könnt ihr hier Insekten sammeln, Angeln gehen und Pflanzen anbauen. Außerdem engagiert ihr Felyne, damit sie zufällige Gegenstände für euch finden oder Erz abbauen.

So manchen Wyvern-Brocken bekämpft ihr besser im Vierer-Online-Team.So manchen Wyvern-Brocken bekämpft ihr besser im Vierer-Online-Team.

Neben den üblichen Aufträgen geht ihr zur Versammlungshalle für knackigere Missionen sowie Online-Partien mit bis zu vier Spielern. Je nach Jägerrang stehen euch hier entsprechende Herausforderungen offen. Erfahrene Jäger informieren sich im offenen Spielchat über passende Partien, die sich in nummerierten Lobbies vorfinden. Schade, dass die Online-Verbindung nur über nur über drahtloses Netzwerk (WLAN), nicht über das Mobilfunknetz (3G) funktioniert.

Allerdings leert sich der Akku im Spielbetrieb auch schneller als euch lieb ist. Auch wenn die Grafik nicht bahnbrechend ist, wird euer iOS-Gerät sehr warm im Betrieb. Gut, wenn eine Steckdose in der Nähe ist. Zum Ausgleich sind die Ladezeiten erheblich flotter als auf der PSP. Oft seht ihr den Ladebildschirm nur für ein bis zwei Sekunden.

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Was ist sonst neu?

Das Spiel hält sich in Sachen Umfang und Spielprinzip streng an die fünf Jahre alte Vorlage. Capcom hat allerdings neben dem verbesserten Online-Modus auch die Grafikkulisse komplett aufgebohrt und an die hohe Retina-Auflösung angepasst. Auch entfernte Gegner sind schneller auszumachen und zu identifizieren. Teils wirken auch die Texturen detailreicher, an manchen Stellen jedoch immer noch verwaschen.

Dank zuschaltbarer Zielautomatik habt ihr den Gegner immer im Blick.Dank zuschaltbarer Zielautomatik habt ihr den Gegner immer im Blick.

Dennoch haben es einige dezente Neuerungen ins Spiel geschafft, darunter die automatische Zielfunktion bei großen Gegnern, die sich optional auch ausschalten lässt. Diese Hilfe gibt es eigentlich erst seit Teil 3. Doch auch hier leistet sie gute Dienste, um den nächsten Boss nicht aus den Augen zu verlieren.

Nicht verändert haben sich die verschachtelten Optionsmenüs. Auch die vielen Textkästen mit massig Erklärungen wurden nicht weniger. Das ist auch gut so! Nur mit viel Lesearbeit erfahrt ihr alles über die komplexe Ökonomie des Spiels. Das schreckt vermutlich manchen Einsteiger. Doch Veteranen fühlen sich heimisch. Einmal Monster Hunter, immer Monster Hunter.

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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