Test Modern Combat 5: Die neue Shooter-Referenz für unterwegs

von David Ulc (24. Juli 2014)

Modern Combat 5 ist die neue Shooter-Referenz. Für Unterwegs. Da brauchen wir nicht lange um den heißen Brei reden. Die zwei Jahre Entwicklungszeit machen sich bezahlt.

Der nunmehr fünfte Teil der Serie - Modern Combat 5 - Blackout - bietet brachiale Action, viele Liter Pixelblut und einen umfangreichen Mehrspieler-Modus. Auch die Einzelspielerkampagne gefällt. Gibt's doch gar nicht! Also seht mal genauer hin …

Schon bei den früheren Teilen wie Modern Combat 3 - Fallen Nation oder Modern Combat 4 - Zero Hour sind Vergleiche zu bekannten Call of Duty - Modern Warfare-Serie nicht von der Hand zu weisen. Auch Blackout bleibt der Nähe zum Konsolenvorbild treu. Ihr ballert was das Zeug hält. Nebenbei erzählt das Spiel ein patriotisches Helden-Epos.

Die Geschichte ist einfach gestrickt und zweckmäßig. Ihr spielt den Soldaten Phoenix und sorgt als Teil einer global interagierenden Sicherheitsfirma für Recht und Ordnung im Kampf gegen die Terroristen. Gut gegen Böse. Die Terroristen firmieren unter dem Namen WLA (World Liberation Army) und bedrohen nicht nur die Schauplätze Tokio oder Venedig, sondern den gesamten Globus. Zusammen mit Kollegin Roux deckt ihr im Laufe der 24 Missionen die Hintergründe der Bedrohung auf.

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Modern Combat 5 - Konkurrenz für Call of Duty

Anders als die Vorgänger setzt Blackout auf keinerlei In-App-Käufe, etwas das im Test des Vorgängers Modern Combat 4 noch für Stirnrunzeln sorgte. Der heutige Verzicht wirkt erfrischend und unterstreicht den Anspruch ein Premium-Spiels zu sein.

Spielzeit statt Zusatzkäufe

Einzig eure Erfahrungen und Fähigkeiten im Spiel bringen euch voran. Wer beispielsweise mit Kopfschüssen oder Abschussserien (Multi-Kills) glänzt, erhält mehr Erfahrungspunkte. Pro Mission erhaltet ihr ein Primär- und zwei Sekundärziele. Erfüllt ihr jedes davon, steigt euer Rang entsprechend.

Allein an einer Waffe gibt es mehrere Komponenten, die ihr aufrüsten könnt.Allein an einer Waffe gibt es mehrere Komponenten, die ihr aufrüsten könnt.

Aufmotzen könnt ihr neben euren Waffen auch die Fertigkeiten eurer Charakter-Klasse. Höhere Widerstandsfähigkeit oder schnellere Heilung sind einige Beispiele. Die Hälfte der Klassenfertigkeiten sind einzig auf den Gebrauch im Mehrspielermodus ausgelegt - für einen Ego-Shooter durchaus sinnvoll.

Schade ist, dass Modern Combat 5 einiges an Potential verschenkt bei den neuen Soldatenklassen: Aufklärer, Scharfschütze, Sturmeinheit und schwere Einheit. Jede Klasse ist spezialisiert für einen Aufgabenbereich. Doch häufig reicht es aus, sich als schwere Einheit mit der Pumpgun durch die Level zu ballern. Aufklärer und Sturmeinheit kommen nur zum Einsatz, wenn die anderen Klassen noch nicht freigeschaltet sind.

ebenfalls eine etwas schnellere Aufrüstung wäre wünschenswert gewesen. Bis ihr eure Waffe mit einem neuen Griff, Zielsucher oder Schalldämpfer versehen habt, vergeht einige Spielzeit. Bis ihr in eurer Klasse eine höherwertige Waffe erhaltet, habt ihr zumindest die Einzelspieler-Kampagne garantiert schon durchgespielt.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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