Test Dark Souls 2 - Lost Crowns - Gute Gegner, lahme Bosse / Fakten und Meinung.

Gute Gegner, lahme Bosse

Besonders überzeugen die neuen Feinde in Crown of the Sunken King. Wieder ist es das Wichtigste, die Schwachpunkte der Feinde zu ermitteln. So kennt ihr vielleicht noch die Statuen aus der Schwarzen Schlucht, die Gift spucken? Die werden nun von schildkrötenartigen Dingern auf deren Rücken getragen. Auch die vergiften euch, wenn ihr unaufmerksam seid. Zusätzlich sind sie nicht so einfach zu treffen. Und ... sie verfolgen euch jetzt auch noch.

Die Priesterinnen heizen euch mit ihren Giftwolken gehörig ein.Die Priesterinnen heizen euch mit ihren Giftwolken gehörig ein.

Auch die Priesterinnen des Heiligtums sind eine Klasse für sich. Sollten sie es schaffen einen Giftnebel herbeizuzaubern, wird es schnell brenzlig für euch. Besonders interessant sind jedoch die Ritter des Heiligtums. Die bekommt ihr nämlich zuerst nur als Geister zu Gesicht; und die sind gegenüber allen physischen Attacken gefeit. Erst wenn ihr ihre rötlich-glühenden Körper findet und diese zerstört, habt ihr eine Chance gegen sie. Gerade nach der neuen Aktualisierung, die erheblich an der Ausrüstung herumschraubt, solltet ihr also mit noch mehr Vorsicht vorgehen.

Zum Glück spendiert euch From Software auch ein paar neue Ausrüstungsgegenstände in der Erweiterung für eure Streifzüge durch die verlorene Stadt. Neben neuen Waffen und neuen Rüstungen wartet das neue Gebiet auch mit ein paar neuen Zaubersprüchen auf. Wie etwa die Möglichkeit einen Seelenstrahl zu verschießen. So habt ihr gegen die schlauen Feinde auch ein paar neue Kniffe in der Hand.

Dafür bekommt ihr bei einigen Ungeheuern das Gefühl, dass sie lediglich aus Dark Souls 2 übernommen werden. Das ist nicht besonders schlimm, kann aber aber bei den neuen Bossen, die vor allem in ihrer optischen Gestaltung nicht übermäßig überzeugend wirken, etwas nervig sein. Zwar gehören sie wohl momentan zu den härtesten Bossen von Dark Souls 2, doch auch Angriffsmuster und Feindtaktiken sind anscheinend direkt aus dem Hauptspiel übernommen. Den positiven Gesamteindruck schmälert dies jedoch nicht mehr. Denn gerade für diejenigen unter euch, denen die Bosse im Hauptspiel zu einfach waren, hält From Software mit den neuen Endgegnern ein paar wirklich harte Brocken bereit.

Die leuchtenden Zeichen am Boden zeigen an, dass ihr an dieser Stelle andere Spiele um Hilfe bitten könnt.Die leuchtenden Zeichen am Boden zeigen an, dass ihr an dieser Stelle andere Spiele um Hilfe bitten könnt.

Fakten

  • schwieriges Rollenspiel
  • ausgeklügeltes Kampfsystem
  • Schnellreisesystem
  • kleines Dorf als Basis
  • aztekisches Thema in der Grafik-Gestaltung
  • nach dem Tod erscheint ihr bei Leuchtfeuern
  • viele Waffen und Rüstungen
  • geniales Kampfsystem
  • komplexes Fertigkeitensystem
  • traurig und einsam wirkende Spielwelt
  • Grafik könnte detaillierter ausfallen
  • Charaktere kichern gerne
  • viele harte Bosskämpfe
  • Lebensbalken verkleinert sich nach jedem Bildschirmtod
  • Leuchtfeuer lassen Gegner wieder erscheinen
  • für PC, PS3 und Xbox 360 erhältlich

Meinung von Daniel Kirschey

Wem Dark Souls 2 gefällt, der wird auch die Erweiterung Crown of the Sunken King mögen. Ja, so einfach ist das. Die Erweiterung bietet mehr von dem, was jeder Souls-Spieler wie auch ich will: Mehr Herausforderung, intelligente Level-Gestaltung, fordernde Gegner. Und genau das liefert die Erweiterung. Zusätzlich erinnert sie durch die Level-Architektur auch wieder mehr an das erste Dark Souls. Und das finde ich überaus positiv, da einer meiner größten Kritikpunkte an Dark Souls 2 die Architektur der Gebiete ist.

Vor allem haben mich auch die Gegner überzeugt. Die Geister-Ritter, deren Körper ich zuerst finden und zerstören soll, um sie dann wirklich besiegen zu können, finde ich einfach genial. Sie zwingen mich dazu, meine Strategien, die ich mir für das Hauptspiel zurechtgelegt habe, neu zu überdenken.

Eine Enttäuschung sind jedoch die Bosse für mich. Sie sind zwar schön schwer, aber sie beeindrucken mich einfach weniger. Das war aber schon im Hauptspiel ebenfalls der Fall. Die Bosse im ersten Dark Souls finde ich einen Tick überlegter. Doch für Spieler, die Herausforderungen mögen, werden auch diese Bosse am Ende das berühmt-berüchtigte Glücksgefühl auslösen.

Insgesamt handelt es sich bei Crown of the Sunken King um eine gelungene Erweiterung von Dark Souls 2. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die beiden nächsten Erweiterungen der Trilogie The Lost Crowns ebenfalls neue und interessante Gebiete und Gegner zu bieten haben und die hohe Qualität beibehalten.

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meint: Der erste Teil der Trilogie "The Lost Crowns" überzeugt. Harte Gegner und Rätseleinlagen fordern auch Veteranen von Dark Souls 2.

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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