Test Die Völker 2

von Frank Hinken (06. August 2001)

Kurz nach dem Erscheinen von "Die Siedler 4" legen die Jungs von JoWood nach und bringen das Aufbau-Strategiespiel "Die Völker 2" auf den Markt. In unserem Review erfährst du, ob das Spiel dem Konkurrenzprodukt "Die Siedler 4" das Wasser reichen kann, oder ob JoWood die selben Fehler wie BlueByte gemacht hat.

Eine Stadt im AufbauEine Stadt im Aufbau

Eine etwas magere Story

Eine großartige Hintergrundstory gibt es bei "Die Völker 2" nicht. Lediglich die, dass es auf dem Heimatplaneten Lukkat drei rivalisierende Völker gibt, von denen du eines zum Sieg über die anderen führen musst. Diese drei Völker sind von Grund auf verschieden. Zum einen gibt es die Pimmons, ein gemütliches, blauhäutiges Volk, das kaum etwas aus der Ruhe bringen kann. Wenn es nach ihnen ginge, würde ewiger Friede auf ihrem Heimatplaneten herrschen. Dann sind noch die Amazonen auf der Insel verankert. Bei ihnen haben die Frauen das Sagen, und die Männer sitzen zu Hause und kümmern sich um die Kinder. Und zu guter letzt existieren noch die Sajikis, ein ziemlich wildes Volk auf Insektenbasis, das keine Gelegenheit auslässt, den anderen Völkern eins auszuwischen. Ein Konflikt zwischen diesen verschiedenen Rassen ist also vorprogrammiert.

Wasser stellt beim Besiedeln kein Hindernis dar.Wasser stellt beim Besiedeln kein Hindernis dar.

Die Völker unterscheiden sich nur durch ihr Aussehen

Nachdem du dich für eines dieser Völker entschieden hast, geht es endlich zur Sache. Für jedes Volk steht eine Kampagne, bestehend aus neun verschiedenen Missionen, zur Verfügung, von denen du sieben spielen kannst. Denn im Laufe der Kampagne teilt sich der Auftragsbaum und man hat die Wahl zwischen einem militärischen oder wirtschaftlichen Level. Je nach Interesse kann man sich für einen der beiden entscheiden. In den ersten Missionen geht es hauptsächlich darum, eine bestimmte Größe oder eine bestimmte Menge eines vorher definierten Gutes zu erwirtschaften. Dabei hat jedes Volk seine spezifischen Güter. Allerdings wirken die sich nicht auf das Gameplay aus. Die grundsätzliche Hierarchie der Gebäude ist bei allen Völkern gleich. In den späteren Missionen wirst du mit den anderen Stämmen konfrontiert und musst diese gegebenenfalls vernichten. Alles, worauf du dich während eines Spiels konzentrieren musst, ist das Platzieren verschiedener Gebäude, Ausbilden deiner Arbeiter oder Krieger und das Handeln mit den benachbarten Völkern oder fliegenden Händlern. Alles andere läuft automatisch ab. Lediglich die Krieger sind die einzigen Figuren, die von dir direkt gesteuert werden können.

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