Test 80days - Alternative Weltbilder und Handel

Alternative Umgebung und unglaubliche Weltbilder

Das Schöne an dem Spiel ist, dass es sich nicht allzu strikt an die Romanvorlage hält. Die Optik allerdings ist an die Steampunk-Strömung angelehnt. In den Kontext passend hat Inkle mehrere Handlungsstränge einfließen lassen. So ist die italienische Handwerker-Gilde drauf und dran, die Kontrolle im Land durch Technik zu gewinnen, während der Papst nur eine lächerliche Figur ohne Macht darstellt.

Der Steampunk Einfluss ist nicht zu übersehen.Der Steampunk Einfluss ist nicht zu übersehen.

Während des Spiels gibt es eigentlich nur zwei Perspektiven: die Vogelansicht über den gesamten Globus und die Städteansicht bei jedem Halt. Interessanterweise synchronisiert 80 Days die Daten anderer Spieler, so dass ihr auf dem Globus seht, welche Routen eure Mitstreiter eingeschlagen haben. So bekommt ihr bereits vorab einen Überblick über Wege, die ihr bei einem zweiten Durchlauf einschlagen könnt. Nach eurer ersten Umrundung ist der Wiederspielwert aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten durchaus hoch.

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Katana, Whiskey und falsche Zähne auf dem Markt

Das Zentrum eurer Reisen sind die Halte in den Städten. Dort habt ihr die Möglichkeit, auf dem Markt Gegenstände teuer zu verkaufen und neue Sachen günstig zu erstehen. Eine günstige Marmorbüste ist in St. Peterburg beispielsweise fast 4.000 Pfund wert.

Jeder Markt hat seine Spezialitäten, gelb markierte Gegenstände sind begehrt.Jeder Markt hat seine Spezialitäten, gelb markierte Gegenstände sind begehrt.

Derlei Gewinnspannen sind jedoch selten, im Durchschnitt verdient ihr pro Verkauf zwischen 200 und 600 Pfund. Bei Fahrtkosten von teilweise über 1000 Pfund ist das auch nötig.

Anfangs beginnt ihr mit einem Koffer. Kauft euch weiteres Gepäck dazu, um mehr Gegenstände mitzuführen. Doch nicht jedes Transportmittel kann gleich viel Koffer aufnehmen. Häufig bucht ihr für ein paar Extrapfund zusätzlichen Stauraum.

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80 Days - So schön umrundet ihr die Welt

Geldsorgen und Reisestrapazen

Geht euch im Spiel irgendwann das Geld aus, könnt ihr in jeder Stadt zur örtlichen Bank gehen und dort einen Kredit anfordern. Je nach Höhe des Kredites wartet ihr allerdings entsprechend lange. Im 19. Jahrhundert gibt es keine Online-Überweisungen und ihr wartet schon mal fünf Tage auf eine stattliche Summe Geld, um eure Reise fortzusetzen.

Die Weltstadt schlechthin darf natürlich nicht fehlen.Die Weltstadt schlechthin darf natürlich nicht fehlen.

Die Transportmöglichkeiten sind vielfältig und nicht alle gleichermaßen bequem. Während eine Zugfahrt relativ entspannt ist, gestaltet sich eine Wanderung mit Kamelen strapaziöser. Das merkt auch Phileas Fogg. Je nach Unwegsamkeit des Geländes verliert er Lebenspunkte. Achtet stets darauf, dass die Anzeige nicht auf Null fällt. Dazu reicht es manchmal auch, dem guten Mister Fogg ein Glas Whiskey anzubieten oder auf eine Partie Karten einzuladen.

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