Test The Last of Us - Remastered: Schöne, neue alte Welt

von Micky Auer (07. August 2014)

Wenn ein Spiel so weite Kreise zieht wie The Last of Us für die PlayStation 3, ist das Interesse an einer verbesserten Version für die PS4 entsprechend groß. Aber gibt es mehr als nur eine höhere Auflösung?

Die Abenteuer von Ellie und Joel erstrahlen in neuem Glanz.Die Abenteuer von Ellie und Joel erstrahlen in neuem Glanz.

Exklusiv für die PS4 erstrahlt The Last of Us - Remastered in gloriosem "Full HD 1080p". Egal, ob ihr das Spiel kennt, es liebt, es hasst oder den ganzen Trubel darum gekonnt ignoriert: Es lässt sich nicht leugnen, dass The Last of Us in seiner Gesamtheit eines der definierenden Attribute in der Spielewelt innerhalb der vergangenen Jahre darstellt. Im Test "The Last of Us: Du, ich und die Infizierten" erfahrt ihr, warum dies so ist.

Auch wenn The Last of Us - Remastered nur eine sanfte Verbesserung gegenüber dem Original darstellt, ist es dennoch - oder gerade deswegen - der beste Einstiegspunkt für all jene, die in ihrer Entscheidungsfindung bisher noch wankelmütig sind.

Entwickler Naughty Dog (Uncharted Trilogy Edition, Jak and Daxter Trilogy) hat sein gleichermaßen brutales wie schönes Meisterwerk einer subtilen Schönheitsoperation unterzogen. Ähnlich wie bei Tomb Raider - Definitive Edition beschränkt sich die neue Version auf höhere Auflösung und verbesserte Bildrate. Das Spiel, das dem zugrunde liegt, bleibt unangetastet. Also fast.

Zudem habt ihr die Wahl: Entweder ihr spielt Joels und Ellies Abenteuer in einer konstanten Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde und dürft euch über verbesserte Darstellung von Schatten freuen. Oder aber ihr wählt flüssige 60 Bilder pro Sekunde. Bei letzterer Option solltet ihr aber damit rechnen, dass die Bildrate hin und wieder etwas einbricht. Vor allem dann, wenn aufwändige Partikeleffekte, Schatten oder Transparenzen dargestellt werden. Die Auflösung bleibt dabei stets bei 1080p.

Die weitläufigen Schauplätze des Spiels wirken insgesamt detaillierter. Bei genauerer Betrachtung erkennt ihr (sofern ihr die PS3-Version gespielt habt), dass zusätzliche Lichteffekte und Schattenwürfe ihren Weg ins Spiel gefunden haben. An einigen Stellen scheinen hochauflösendere Texturen auf Objekten zu sein. Es handelt sich auf den ersten (und auch auf den zweiten) Blick um das The Last of Us, das ihr kennt. Doch ist es schärfer, sauberer und vor allem in den Sequenzen, die im Tageslicht spielen, strahlender und bunter.

Es könnte sein, dass so manch einem Betrachter die Verbesserungen zu Beginn nicht allzu sehr auffallen. Sie sind auch - wie die Geschichte im Spiel selbst - von sehr subtiler Natur. Ihr dürft dabei eines nicht vergessen: The Last of Us ist darauf ausgelegt, die technischen Möglichkeiten der PS3 auszuschöpfen. Somit gehört es ohnehin schon zu den optisch schönsten Spielen der vorherigen Konsolengeneration. Ein wirklich signifikant großer Sprung nach vorn ist in dieser Gestaltung aktuell schlicht und ergreifend nicht möglich.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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