Test Tales of Xillia 2 - Abgespeckte Charakterentwicklung, Schuldenbegleichung

Eine abgespeckte Charakterentwicklung

Auch im Entwicklungssystem der Charaktere erleidet das Spiel Rückschritte. Ihr wählt lediglich aus Fähigkeitenraster aus, mit denen ihr neue Attacken erlernen oder verbessern könnt. Teilweise steigert ihr auch die Werte des Charakters.

Die Charaktere entwickeln sich in den Kämpfen fix weiter - nicht, dass euch das im Endeffekt interessiert.Die Charaktere entwickeln sich in den Kämpfen fix weiter - nicht, dass euch das im Endeffekt interessiert.

Allerdings spielt sich das wenig intuitiv ab, da sich die Fähigkeiten mit kleinen Orbs verbessern und somit nicht mehr mit den Stufen der Figuren zusammenhängen. Entwickeln sich die Charaktere also weiter, ist euch das egal, da ihr nichts an den vergebenen Punkten ändern könnt. So vergesst ihr auch schnell, das Fähigkeitenraster im Auge zu behalten, wodurch ihr neue Attacken nicht erlernen könnt.

Aber zumindest haben die Entwickler den Ausbau der Läden fallen gelassen. Ihr steckt euer hart verdientes Geld also nicht mehr in die Einkaufsmeilen, damit ihr mehr Waffen zur Hand habt, sondern schaltet neue Ausrüstungen mit euren Erkundungen frei. Dafür könnt ihr mit euren gesammelten Objekten spezielle, stärkere Ausrüstung kaufen.

Schulden über Schulden

Aber denkt nicht, dass euch die Entwickler das Geld nicht künstlich knapphalten wollen. Die Protagonisten wurden im Zugunfall vom Anfang verletzt und müssen für die Behandlung 20 Milliarden Gald berappen. Diese Schulden sollt ihr im Spielverlauf mithilfe von Nebenmissionen begleichen.

Mal eben 20 Millionen Gald begleichen - warum auch nicht.Mal eben 20 Millionen Gald begleichen - warum auch nicht.

Wenn ihr eure Pflichten vernachlässigt, dürft ihr nicht weiterreisen. Heißt, das Spiel zwingt euch in jedem Abschnitt, Nebenmissionen zu erledigen und somit die Spielzeit künstlich zu strecken. Dieses System hat einen faden Beigeschmack. Es macht zwar Spaß, Missionen zu erledigen, in denen ihr Feinde in den gelungenen Kämpfen besiegt oder eure eigene Katzenbande auf Objektjagd schickt. Aber zum X.-Mal eine bestimmte Anzahl von Monstern zu erledigen, weil ihr sonst nicht mit der Hauptgeschichte weiter machen könnt, stört den Spielfluss enorm.

Wenn ihr die Schulden beglichen habt und durch die Welt reisen könnt, macht sich Ernüchterung breit. Viele der Umgebungen und Ungeheuer aus dem Vorgänger haben die Entwickler ohne Veränderungen wieder ins Spiel gesetzt. Klar freut ihr euch sicherlich auch über bekannte Gesichter in Form von Feinden und Städten, aber mehr Kreativität hättet ihr schon erwarten dürfen.

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Tags: Singleplayer   Anime   Fantasy  

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