Test Tales of Xillia 2 - Fakten, Meinung

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Tales of Xillia 2 - die düstere Fortsetzung

Fakten:

  • bedrückende und emotionale Geschichte rund ein Jahr nach den Ereignissen aus dem Vorgänger
  • stummer Hauptcharakter mit übertriebener Mimik trifft auf einen miauenden Kater und ein hyperaktives Mädchen
  • die Waffenschwäche, ein neues Kampfelement, bringt eine strategische Komponente ins Spiel
  • Ludger ist der stärkste Krieger mit drei Waffensystemen und seiner Chromatus-Transformation
  • abgespeckte Charakterentwicklung
  • Läden bieten starke Waffen gegen gesammelte Objekte an
  • Entscheidungen beeinflussen das Verhältnis zu den Teammitgliedern
  • Schuldenbegleichung lähmt den Spielfluss
  • etliche Regionen schon aus dem Vorgänger bekannt
  • optionale Kapitel für die bereits populären Charaktere
  • englische Sprecher mit deutschen Untertiteln
  • erscheint als Day-One-Edition im Metalcase mit CD sowie als limitierte Auflage u.a. mit Ludger-Figur, Artbook und Taschenuhr-Spiegel
  • erhältlich für PS3 an 22. August 2014
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Meinung von Sandra Friedrichs

"Guck doch nicht immer so blöd!", denke ich mir bei Ludger ständig. Er regt mich während des gesamten Spiels mit seiner stummen und bockigen Art auf. Blöd nur, dass gerade er die Hauptfigur des Spiels ist und immer im Rampenlicht steht. Ich vermisse die witzigen Dialoge aus dem Vorgänger, die die interessanten und vielschichtigen Charaktere geführt haben. Die Fortsetzung büßt hier einiges an Potenzial ein. Nach einer Weile interessiert mich Ludger nicht mehr, sondern lediglich die anderen, bereits bekannten Figuren, die weitaus tiefere Handlungsstränge bieten.

Aber ansonsten stimmt vieles beim Spiel. Die Geschichte mit ihren düsteren und emotionalen Zügen ist (trotz Ludger) interessant und die Entscheidungen, die vor allem die Freundschaftsebene zu den anderen Mitstreitern beeinflussen, sind teilweise recht knifflig. Auch wenn die Schulden und die etlichen Missionen die Spielzeit künstlich in die Länge ziehen, macht das gesamte Abenteuer viel Spaß. Das liegt auch am flotten Kampfsystem, das dank Ludger (er ist also nicht ganz unnütz) actionreicher und strategischer ausfällt. Aber die abgespeckte Charakterentwicklung und die meist wiederverwerteten Umgebungen fallen wiederum negativ ins Gewicht.

Damit ist Tales of Xillia 2 ein gutes Spiel, mit dem ihr rund 60 Stunden in eine faszinierende Spielwelt eintaucht. Allerdings hält das Spiel nicht ganz das Niveau des Vorgängers, was die Entwickler durch kleinere Änderungen einfach revidieren könnten. Schade.

79

meint: Eine unterhaltsame Fortsetzung, die vor allem wegen des stummen und langweiligen Protagonisten nicht ganz mit dem Vorgänger mithält.

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Tags: Singleplayer   Anime   Fantasy  

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