Vorschau Elite - Dangerous - Virtuelle Weiten des Kosmos, Fakten, Meinung

Verliert euch in virtuellen Weiten des Kosmos

Beim ersten Anspielen von Elite Dangerous mit der Videobrille Oculus Rift V2 wird klar, wie eindrucksvoll das Reisen im Weltall sein kann. In eurem verglastem Cockpit dürft ihr euch mit der Zusatzhardware frei umsehen und allerlei Details entdecken. Je nach Sichtrichtung ploppen auch Anzeigen auf, die über Bordsysteme oder Handelspreise informieren.

Redakteur Thomas taucht in den Rundum-Kosmos von Elite ab.Redakteur Thomas taucht in den Rundum-Kosmos von Elite ab.

Richtig praktisch wird Oculus im Raumkampf gegen Feinde. Denn hier behaltet ihr den Gegner immer im Blick, während ihr das eigene Raumschiff herummanövriert. Eine Spielmechanik, die sich sehr natürlich anfühlt. Das einzige was stört, ist die etwas zu geringe Auflösung der Datenbrille. Da sich die Grafik direkt vor eurem Auge aufbaut, könnt ihr jederzeit die einzelnen Pixel erkennen. (Mehr zu Oculus Rift findet ihr hier: Die Techniktrends der Gamescom 2014)

Die Macher streben dahingehend aber eine höhere Auflösung als das handelsübliche "FullHD" an. Elite Dangerous soll nicht nur mit 1920x1080 Pixeln, sondern mit der doppelten Pixelmenge 3840x2160 (sprich 4K) laufen. Einen entsprechend gut ausgerüsteten PC und 4K-Monitor vorausgesetzt.

Interessant ist auch die Aussage David Brabens zu einer möglichen Umsetzung für PS4 und Xbox One: "Wir haben nichts angekündigt, aber wir wären dumm, es nicht für die neuen Konsolen in Betracht zu ziehen. Allerdings konzentrieren wir uns aktuell nur auf die PC-Version, danach auf die Mac-Fassung."

Ebenso fest in Planung sind Erweiterungen: "Am Ende des Jahres kommt das Spiel auf jeden Fall heraus, auch wenn noch einige Dinge fehlen. Doch diese werden wir nachliefern und das Spiel stetig erweitern." Der Spieler soll später auch auf Planeten landen und die Oberfläche erkunden können. Vielleicht sogar in einem Buggy wie in Mass Effect. Zudem sollen dann Schiffe und Raumstationen frei begehbar sein.

Fakten:

  • beinahe völlige spielerische Freiheit in einem offenen Universum
  • die komplette Milchstraße mit 400 Milliarden Sternensystemen ist anfliegbar
  • gigantischer Genremix aus Handel, Simulation und Action
  • reaktionsschnelle Raumkämpfe
  • trickreiches Hitze-System
  • tiefgründige Wirtschafts- und Handelsmechanik
  • wunderschöne Aussichten auf die Wunder des Universums
  • wahlweise online oder offline spielbar
  • unterstützt Oculus Rift
  • spielbare Beta-Version ist bereits für etwa 60 Euro erhältlich
  • Spielerweiterungen wie Planetenlandungen und begehbare Schiffe und Stationen sind in Planung
  • erscheint voraussichtlich Ende 2014 für PC, später auch für Mac

Meinung von Thomas Stuchlik

Schon seit dem ersten Elite bin ich dem Bann dieser raffinierten Mixtur aus Handel, Kampf und Erkundung erlegen. Entsprechend heiß bin ich auf Elite Dangerous. Eine offene Galaxie mit 400 Milliarden Sternensystemen samt Online-Anbindung? Nur her damit! Schließlich lebt die Spieldynamik vom Mit- und Gegeneinander der Spieler. Deshalb benötigt Elite Dangerous auch keine ausladende Geschichte, denn die Geschichte schreibt ihr selbst.

Ein wahrer Augenöffner ist übrigens der Einsatz von Oculus Rift, das den Spieler noch mehr in den Mittelpunkt rückt. Dank Rundumsicht per Datenbrille spielt das Weltraum-Epos vor allem bei Raumkämpfen seine wahre Stärke aus. Mal wieder beweist die Serie ihre Vorreiterrolle in Sachen Technik.

Angesichts all der verlockenden Aussichten und Versprechungen bin ich aber gespannt, ob das altmodische Handeln für genug dauerhaften Spielspaß sorgt. Schließlich baut die Spielmechanik auf ein 30 Jahre altes Prinzip. Allerdings bin ich zuversichtlich, dass die Macher all ihr Herzblut in das Projekt stecken, um es zum Erfolg zu machen. Schließlich handelt es sich um das Lebenswerk von Entwicklerlegende David Braben, der seit drei Dekaden für Bildschirmfreuden sorgt.

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Tags: Singleplayer   Oculus Rift   Science-Fiction  

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