Test Stalin Subway - Red Veil

von Anton Voß (14. Januar 2008)

Der zweite Teil des russischen Shooters "Stalin Subway" entführt euch erneut in die Sowjetunion, wo ihr euch durch eine fortsetzende Story kämpft. Der Entwickler wirbt mit Neuerungen an der Grafik- und Physik- Engine und mit der neuen Story, die euch unter anderem Sehenswürdigkeiten der russischen Hauptstadt Moskau auf den Bildschirm liefern soll. Entnehmt unserem Test was euch in "Red Veil" erwartet.

Lena wird in der Wohnung vorgewarntLena wird in der Wohnung vorgewarnt

Auf der Suche nach...

In "Stalin Subway Red Veil" kämpft ihr euch mit dem fiktiven Ego "Lena", durch das Moskau der 50er Jahre. Der Grund für diese Gewalt ist das Verschwinden des Ehemannes "Gleb", der Hauptcharakter des ersten Teils: "Stalin Subway". Nachdem Soldaten und Geheimdienstler in eure Wohnung eingedrungen sind und versucht haben euch zu töten, ist es euer Ziel erst mal zu entkommen und euch dann auf die Suche nach "Gleb" zu machen. Dabei werdet ihr, wie es sich für einen Ego- Shooter gehört, auf Unmengen an Feinden stoßen, die ihr mit einem Feuerwaffenarsenal zum Schweigen bringt. Anders als im Vorgänger jedoch beseitigt ihr nicht mehr "nur" in endlosen U-Bahn Systemen eure Feinde, sondern seit an verschiedenen Orten in Moskau, unter anderem auf dem "Roten Platz", am helllichten Tag unterwegs. Einfach ist dies alles jedoch nicht, der Schwierigkeitsgrad ist hoch angesetzt und verdirbt auch auf "Einfach" noch oft die Laune.

Soldaten durchbrechen eine Tür, wir erwarten sie bereits!Soldaten durchbrechen eine Tür, wir erwarten sie bereits!

Dumme Feinde

Der Spielspaß war bei "Stalin Subway" schnell dahin. Grund dafür waren unter anderem die vielen Bugs. Da hat sich jedoch auch in "Red Veil" leider noch nicht viel getan. Teilweise gelingt es euren Feinden euch trotz vieler Deckungsmöglichkeiten, auch auf großen Distanzen, sauber auszuschalten. Schon eine einfache Gewehrsalve reicht aus um euch zum letzten Spielstand zurückzuwerfen. Was euern Gegnern aber so gut gelingt ist für Lena beinahe unmöglich, auf größere Distanzen trifft man mit den sowjetischen Schießprügeln nur auf gut Glück. Ein weiterer Punkt der den Spielspaß erheblich senkt ist die unverbesserte KI, Soldaten rennen in den Kugelhagel rein und halten es offensichtlich nicht für notwendig vor Handgraten das Weite zu suchen. Dazu bewegen sie sich keinen Zentimeter, um euch zu erwischen. Die wenig abwechslungsreichen Charaktere bleiben gemeinsam auf einem Fleck stehen und Feuern bei Sichtkontakt sofort.

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