Neues für Android und iPhone - #34: Mit Assassin's Creed und Pokémon-Klon - Micromon, Melissa K. and the Heart of Gold

(Special)

Micromon

für: iOS

Ein dreistes Plagiat erwartet euch in der Monstersammelei Micromon. Wie nicht schwer zu erraten, handelt es sich um eine Beinahekopie der bewährten Pokémon-Reihe von Nintendo. Allerdings auch um eine recht gute.

Spielablauf und Kampfsystem gleichen dem offensichtlichen Vorbild.Spielablauf und Kampfsystem gleichen dem offensichtlichen Vorbild.

Als Trainer sucht und sammelt ihr über 130 versteckte Monster in der Umgebung der Welt Pixekai. Genau wie bei Pokémon stellt ihr diese im Rundenkampf mit euren eigenen Kreaturen. Selbige basieren auf bestimmten Elementen mit entsprechenden Stärken und Schwächen. Zudem nutzt ihr erlernbare Spezialattacken. All das dürfte Pokémon-Kennern mehr als bekannt vorkommen. Doch zum Fangen der Micromon setzt ihr Chips ein - je mehr, desto wahrscheinlicher der Fang. Chips sind selten und lassen sich auch per In-App-Kauf erwerben. Mit Echtgeld gelangt so deutlich schneller an seltene Mikromon.

So dreist diese Kopie auch ist, so spaßig fällt sie auch aus. Das Motto "Besser gut geklaut" sorgt hier für Motivation. Schnell stellt sich ein ähnlicher Suchtfaktor wie bei Nintendos Monsterserie ein. Auch die kunterbunte Welt im Manga-Stil gefällt optisch und lädt zur abermaligen Erkundung ein. Zahlreiche Bewohner der Welt geben euch Tipps, was ihr wo findet und was ihr besser nicht tun solltet. Nicht zuletzt fordert ihr andere Trainer online heraus.

spieletipps-Fazit: Dreist kopierter, aber dennoch gut gemachter Pokémon-Klon, der genauso motiviert. Nur trüben In-App-Käufe den Spielspaß ein wenig.

Melissa K. and the Heart of Gold

für: iOS

Klassische Adventure-Kost erwartet euch in Melissa K. and the Heart of Gold. Das schick inszenierte Abenteuer entführt euch ins ferne Thailand im Jahre 1947, wo es von Rätseln nur so wimmelt.

Ihr klickt euch durch farbenfrohe Umgebungen, um Objekte und Rätsel zu suchen.Ihr klickt euch durch farbenfrohe Umgebungen, um Objekte und Rätsel zu suchen.

Apropos Wimmeln: Das Spiel setzt an manchen Stellen auch auf die altbekannte Wimmelbild-Mechanik, in der ihr verstreute Einzelteile zusammensucht. Doch die meiste Zeit durchforstet ihr die detailreichen Orte nach verwertbaren Objekten oder dem nächsten Rätsel. Exotische Tempelanlagen und düstere Anwesen sind liebevoll mit vielen grafischen Details inszeniert. Interessanterweise könnt ihr euch in jedem Bild ein wenig hin und her bewegen, um beispielsweise verborgene Mechanismen freizulegen.

Komplexe Rätselobjekte lassen sich wie in The Room genauer untersuchen und herumdrehen. Mittels Gesten und Tippen manipuliert ihr Puzzles, um an die Lösung zu gelangen. Zwischendurch treiben gut gemachte Zwischensequenzen die Geschichte voran. Überhaupt sorgt die Präsentation samt englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln für viel Atmosphäre. Einsteiger freuen zudem über drei Schwierigkeitsgrade. Das Spiel ist für die ersten Spielstunden gratis, dann sind aber 5,99 Euro für das Vollspiel oder 8,99 für die "Collector's Edition" mit weiteren Spielkapiteln fällig.

spieletipps-Fazit: Interessant präsentiertes Adventure in klassischer Manier mit Wimmelbildeinlagen und netten Rätseleien.

Weiter mit: Klassiker des Monats: Monkey Island

Tags: Singleplayer   Fun  

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