Test Back to Bed - Meinung und Wertung

Schlafwandeln ohne große Überraschungen

Schnell wisst ihr, was zu tun ist. Besonders anspruchsvoll ist das oft nicht und viele Levels habt ihr schnell durchschaut. Nach und nach kommen einige Hindernisse hinzu. Beispielsweise patrouillierende Wecker, die Bob durch ein schrilles Klingeln aus dem Schlaf reißen und euch wieder an den Anfang des Levels befördern.

Falltüren im Boden und andere Objekte lockern das Spielgeschehen ein wenig auf. An einigen Stellen ist es euch sogar möglich, die Wände entgegen der Gesetze der Schwerkraft zu erklimmen, um einen neuen Apfel zu besorgen.

Die andere Welt besticht durch klassische schwarzweiße Fließen.Die andere Welt besticht durch klassische schwarzweiße Fließen.

Im Traum passiert einem vieles und oft erleidet ihr auch keinen Schmerz. So auch in Back to Bed. Kommt ihr vom Weg ab und fallt in die Tiefe, geht es am Startpunkt sofort weiter. Bob erscheint solange bis ihr das Level schafft. Das ist praktisch, aber auch notwendig bei der schwerfälligen Steuerung. Häufig könnt ihr einen Apfel nicht rechtzeitig in Bobs Laufbahn legen, weil ihr es selten zu der Stelle schafft, zu der ihr wollt.

Euer Fabelwesen stoppt ein Quadrat vor dem eigentlichen Feld. Das ist nervenaufreibend und zögert das Spiel künstlich in die Länge. Damit nicht jeder Versuch so lange dauert, könnt ihr das Spiel praktischerweise auch beschleunigen und falls ihr Zeit zum Überlegen braucht, auch stoppen.

Der Wecker - Todfeind jedes Schlafsympathisanten.Der Wecker - Todfeind jedes Schlafsympathisanten.

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Fakten:

  • eindrucksvolle surrealistische Optik
  • schwerfällige, ungenaue Steuerung
  • geringe Spannungskurve
  • Zwei Welten mit je 15 Level
  • Verkaufspreis: 3,59 Euro
  • erhältlich für PC, Mac, iPhone, iPad und Android

Meinung von David Ulc

So gerne ich mir ein wunderbar spielbares Erlebnis gewünscht hatte als ich den Trailer gesehen hatte, so schwer wiegt auch die Enttäuschung über die spielerischen Mängel. Optik ist eben nicht alles. Die schwerfällige Steuerung hat mich oft mein iPad zur Seite legen lassen. Ich möchte nicht vier- oder fünfmal herumprobieren bevor ich den Apfel richtig platziert habe.

Und auch sonst gibt es zu wenig Abwechslung, dass ich darüber hinwegsehen könnte. Das ist einfach schade. Da greife ich lieber zur spielerisch und optisch ähnlichen Alternative - Monument Valley.

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meint: So traumhaft die Optik ist, spielerisch gestaltet sich der Puzzle-Spaß dank ungenauer Steuerung teilweise zum Puzzle-Albtraum.

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Tags: Singleplayer  

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