Test Bayonetta 2 - Kampf / Steuerung

Einfach, aber genial

So überbordend die Inszenierung der Kämpfe ist, so einfach ist die Steuerung. Anstatt auf dem Controller ein Feuerwerk an Eingaben abzufeiern, reichen euch ein paar Knöpfe aus. Mit "X" und "A" tretet und schlagt ihr zu, ein Druck auf "B" lässt Bayonetta springen und mit "Y" feuert sie ihre Pistolen ab.

Bayonetta beschwört Madame Butterfly.Bayonetta beschwört Madame Butterfly.

In den Kämpfen benutzt ihr also hauptsächlich den Tritt- und Schlagangriff und reiht diese zu Kombinationen aneinander. Damit ihr nicht gezwungen seid, zwischendurch zum Feuern der Pistolen einen extra Knopf zu drücken, haltet ihr "X" oder "A" nach einer Kombination einfach gedrückt und schon ballert Bayonetta nach einer Tritt- und Schlagabfolge noch einmal in den Gegner hinein.

Es sind diese kleinen Feinheiten, die die Steuerung von Bayonetta so leicht von der Hand gehen lässt. Doch damit nicht genug. Mit "ZR", der Schultertaste des klobigen Touch-Gamepads der Wii U, weicht ihr feindlichen Angriffen aus. Schafft ihr das im letztmöglichen Moment, aktiviert ihr die Hexenzeit. Für ein paar Sekunden steht alles still und ihr könnt ein paar extra Treffer austeilen, ohne dass euch die Gegner dabei stören.

Über die Zeit füllt sich eure Magieleiste, die ihren Platz unter dem Lebensbalken hat. Ist sie voll, löst ihr mit dem Schulterknopf "L" den Umbra-Klimax aus, der euch erlaubt, mithilfe von Madame Butterfly eure Feinde anzugreifen. Riesige Fäuste schlagen dann auf kleine Engel ein. Was auf dem Bildschirm so kompliziert aussieht, geht nach kurzer Übungszeit leicht von der Hand und es formt sich ein intensives Spielgefühl.

Auch zum Anfassen - hier kommt das Wii-U-Gamepad

Es wäre kein "Wii U"-Spiel, wenn ihr euch nicht auch für eine experimentellere Steuerung entscheiden könntet. Denn statt auf dem extra Bildschirm des "Wii U"-Gamespads etwas sinnvolles - wie etwa das Inventar - abzubilden, hat sich Platinum Games dafür entschieden, dass auf ihm dasselbe passiert wie auf dem großen Bildschirm. Was soll der Mist?

Da sitzt das Gesicht direkt im Schwert.Da sitzt das Gesicht direkt im Schwert.

Gut, ein paar Mini-Unterschiede gibt es schon. Tastenfaule ziehen einfach mit dem Stylus über den Bildschirm und tippen mit dessen Spitze frenetisch feindliche Engel und Dämonen an. Dann erscheint auf dem Bildschirm ein kleiner Kreis, der langsam im Uhrzeigersinn verschwindet. Solange ihr, während der Kreis schmilzt, weiter auf den Feind tippt, reiht Bayonetta Angriffskombinationen aneinander. Zum Ausweichen wischt ihr schnell in eine Richtung über den Bildschirm. Laufen, Springen und Interaktionen - für alles könnt ihr den Stylus benutzen.

Dabei funktioniert die Steuerung überraschend gut. Mit ein bisschen Übung, bekämpft ihr die Sphären der Engel ohne größere Einschränkungen mit einem Stift in der Hand. Ja, hier ist die Feder wirklich mächtiger als das Schwert. Sollte es jedoch einmal nicht ganz klappen und ihr verliert etwas eurer kostbaren Lebensenergie, könnt ihr zum Glück in eurer eigenen Hexenküche allerlei leckere Lutscher erschaffen.

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Tags: Singleplayer   Fantasy   Multiplayer   Koop-Modus  

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