Test Infamous Second Son - First Light: Der neue Teil mit der Vorzeigegrafik

von Daniel Kirschey (15. September 2014)

Mit Infamous Second Son - First Light wirft Sucker Punch seine erste Erweiterung in den Ring. Und ihr braucht nicht mal das Hauptspiel dafür.

Abigail Walker "beschmiert" Wände.Abigail Walker "beschmiert" Wände.

Neonschilder leuchten grell vor dem schwarzen Firmament. Eine junge Frau mit lilafarbenen Haaren ballt die Fäuste. Das Schild beginnt zu flackern, Lichtpartikel lösen sich aus der grellen Masse, strömen in leuchtenden Spuren auf die Frau zu. Sie krümmt sich und - saugt in einem Augenblick alles auf. Das ist die besondere Kraft von Abigail Walker.

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Ihr kennt die spröde Punkerin wohl eher unter dem Namen Fetch. Denn schon in Infamous - Second Son spielte sie eine Rolle. Doch anstatt die Geschichte weiter zu spinnen, rollt Sucker Punch die Vergangenheit auf. Dazu übernehmt ihr in Infamous - First Light die Rolle von Fetch. Doch ihr seid nicht frei und ungebunden, nein, ihr sitzt im Hochsicherheitsgefängnis Curdun Cay des Department of Unified Protection (D.U.P.).

Dort will euch Brooke Augustine, die Chefin von D.U.P., zu einer Assassinin ausbilden. Zusätzlich erzählt ihr eure Geschichte und spielt sie somit nach.

Als Neonpartikel durch das dunkle Seattle

Wer das Hauptspiel kennt (den Test zu Second Son gibt's hier), findet sich in First Light sofort zurecht. Aus der Verfolgerperspektive schaut ihr Fetch über den Rücken, rennt durch die Straßen und schießt aus den Händen Neonbälle. Auch Delsin Rowe konnte im weiteren Verlauf des Hauptspiels Neonkräfte benutzen, nichts Neues also. Doch Fetch spielt sich um einiges schneller und wendiger. Zudem sind ihre Neon-Kräfte eher auf den Nahkampf ausgelegt.

In Fetchs Leben spielte ihr Bruder immer eine große Rolle.In Fetchs Leben spielte ihr Bruder immer eine große Rolle.

Überhaupt ist in First Light vieles konzentrierter. Weniger Nebenaufgaben, die von der Haupthandlung ablenken, die Karte ist kleiner und übersichtlicher und Fetch besitzt nur eine Kraft, die dafür einen ordentlichen Fertigkeitenbaum spendiert bekommt. Nachteil der Konzentrierung: Auch die Handlung und die Charakterzeichnungen fallen knapper aus.

Doch angesichts der Tatsache, dass diese beiden Punkte schon im Hauptspiel nicht komplett überzeugten, fällt das vielleicht gar nicht groß auf. Wo Delsin als pubertierender Halbstarker oft genervt hat, ist die Wandlung des rebellischen Mädchens zu einer kaltherzigen Mörderin nicht wirklich nachvollziehbar - dazu gleich mehr. Dafür überzeugt die Spielmechanik.

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Tags: Singleplayer   DLC  

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