Test Theatrhythm FF - Curtain Call - Online-Modus, Fakten und Meinung

Mit anderen messen

So richtig Spaß macht die musikalische Metzelei, wenn ihr euch in Duellen der künstlichen Intelligenz des Spiels, oder noch besser, euren Freunden stellt. Das Spielprinzip bleibt unverändert, aber zusätzlich könnt ihr euch im Versus-Modus noch mit einzigartigen Spezialattacken gegenseitig zur Verzweiflung treiben. Diese werden EX Bursts genannt, stehen nach einer festgelegten Anzahl gelungener Aktionen zur Verfügung und werden zufällig ausgewählt.

Durchmarsch: Nach jedem Kampf werdet ihr vom Spiel bewertet.Durchmarsch: Nach jedem Kampf werdet ihr vom Spiel bewertet.

Da rasen die zu treffenden Punkte auf einmal pfeilschnell über den Bildschirm, ändern die Größe oder wechseln die Ansicht, so dass ihr erst ganz kurz vor dem Zielkreis wisst, welche Aktion ihr durchführen müsst. Es wird die Lebensleiste mit der eures Gegners getauscht oder es zählen auf einmal nur noch perfekte Treffer und jede noch so geringe Abweichung bezahlt ihr mit eurer Lebensenergie.

Wenn ihr die Herausforderung liebt, nutzt ihr den Online-Kampfmodus und wählt aus, ob ihr mit jedem oder nur mit Freunden einen Kampf bestreiten wollt. Auf jeden Fall solltet ihr mal einen zufälligen Spieler auswählen und euch mit anderen Theathrhythm-Besitzern messen. Bei einem Probespiel hatten wir einen Kollegen aus Japan als Gegner – dieser hat uns zwar nach allen Regeln der Kunst fertig gemacht, aber das war der Spaß wert.

Rüstet euren Charakter immer mit neuerworbenen Fähigkeiten aus und haltet seine Werte im Blick.Rüstet euren Charakter immer mit neuerworbenen Fähigkeiten aus und haltet seine Werte im Blick.

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Fakten:

  • über 220 Musikstücke
  • mehr als 60 spielbare Charaktere
  • einfache Steuerung mit Tasten, Stylus oder einer Kombination aus beidem
  • schnell erlernbares Spielprinzip
  • 3 unterschiedliche Spielmodi: Feldszenen, Kampfszenen und Story-Szenen
  • 3 Schwierigkeitsgrade: Basic, Expert und Ultimate
  • Story-Szenen sind hervorragend in Szene gesetzt
  • Musikstücke und Filme können in Ruhe angehört oder angesehen werden
  • Charaktere verfügen über zahlreiche erlernbare Fähigkeiten
  • anspruchsvolle Quests mit Kombinationen aus Feld- und Kampfszenen
  • gelungener Online-Modus mit zusätzlichen Spezialattacken
  • keine deutschen Bildschirmtexte
  • erhältlich für Nintendo 3DS

Meinung von Ulrich Wimmeroth

Kurz und knapp: Mir gefällts. Die Spielmodi sind seit dem Vorgänger unangetastet, die Genauigkeit der Steuerung aber noch eine Spur besser geworden. Zwar vergeige ich immer wieder mal einen eigentlich todsicheren Treffer, aber das kann auch an meiner Aufmerksamkeitsspanne liegen. Beeindruckend auf jeden Fall der schiere Umfang des Spiels, das mit über 220 Musikstücken und 60 Charakteren das gesamte Spektrum des "Final Fantasy"-Universums abdeckt und besonders Serienliebhaber anspricht. Wenn ich das wunderbar emotionale Aerith’s Theme höre, muss ich unweigerlich an meine Zeit mit Final Fantasy 7 auf der PlayStation denken. Ziel erreicht, Theatrhythm Final Fantasy – Curtain Call!

Was ich allerdings bemängle: Eine Story, abgesehen von einer etwas theatralischen Anfangssequenz, ist nicht vorhanden. Man taktet sich halt durch die Level und erfreut sich an neuen Optionen, neuen Fähigkeiten, neuen Charakteren und neuen Musikstücken. Langeweile kommt trotzdem nicht auf, denn die mit der Zeit anspruchsvollen Quests und der herausfordernde Online-Modus fesseln lange an den Bildschirm des 3DS. Außerdem: Eine Übersetzung der englischen Bildschirmtexte wäre wünschenswert gewesen, mindert aber dank leicht verständlichem Spielprinzip nicht wirklich die Freude.

84

meint: Gleiches Prinzip wie der Vorgänger, aber erheblich mehr Musikstücke und neue Spielmodi sorgen für Zufriedenheit.

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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