Test Fire for Effect

von Clemens Eisenberger (23. April 2005)

Mittlerweile ist die PS2 schon eine ganze Weile im Geschäft und es sprießen immer neue Entwicklerfirmen aus dem Boden, die mit geringem Budget Spiele produzieren und die dann an die Wühlkisten der ganzen Welt schicken. Meist sind diese Games dann aber minderwertig und machen so viel Spaß wie ein Schlag in die Kronjuwelen - für den Getroffenen. Das Spiel "Fire for Effect - Counter Terrorist Special Forces" wurde von der bisher unbekannten Firma Asobro produziert, aber ob man es auch in die Kategorie "Unspielbare Billig-Gurken" abschieben kann zeigt unser Test.

Hey Zwerge - Hey Zwerge - Hey Zwerge Ho - Hey Zwerge - Hey Zwerge Go Go GoHey Zwerge - Hey Zwerge - Hey Zwerge Ho - Hey Zwerge - Hey Zwerge Go Go Go

Ich habe einen Auftrag für Sie!

Raptor und Owl, zwei Mitglieder der amerikanischen Anti-Terror-Einheit werden von euch durch diverse Aufträge geleitet. Euer Primäres Missionsziel ist immer das Gleiche: Vermiest den Terroristen die Tour! Zu Beginn des Spieles müsst ihr euch erst mal durch einen Trainingsparcours schlagen, wo euch schon einige Ungereimtheiten wie "Schächte, in die ich schon Bomben geworfen habe, werden rot, nicht grün" auffallen. Dies ist natürlich kein Fehler, aber den Klischee-gewohnten Zocker kann man selbst mit solchen Ungewöhnlichkeiten schon verwirren. Ansonsten bietet das Spiel eine Menge bekannter Features. Verschiedene Sichtmodi viele Waffen, eine Menge Feinde und zwei Charaktere mit individuellen Fähigkeiten. Die beiden sind aber nicht allzu verschieden, Schleichexperte Owl kann sich z.B. für kurze Zeit unsichtbar machen, was Raptor nicht kann. Ein weiteres interessantes Feature sind die Granaten. Neben den obligatorischen Splittergranaten und Rauchbomben habt ihr auch magnetische Granaten im Gepäck. Im Gegensatz zu Sam Fisher und Solid Snake können Raptor und Owl nicht klettern. Ihr werft also so eine magnetische Granate und alle metallenen Gegenstände im Umkreis von 5 Metern werden angesaugt. So könnt ihr störende Kisten leicht aus dem Weg räumen.

Technische Unterstützung

Die Grafik ist zwar keine Wucht, aber dennoch gut. Die verschiedenen Texturen sind nicht besonders abwechslungsreich, dafür passen sie umso besser in die Umgebung. Die Gegner sehen fast alle gleich aus und auch die Zwischensequenzen in Spielgrafik sind keine Highlights, aber wenn man das geringe Budget des Spiels betrachtet ist das Ergebnis durchaus in Ordnung. Die Animationen sind gut gelungen, obwohl sie eindeutig nicht per Motion Capturing aufgenommen worden sind. Der Sound hat mich besonders überrascht. Bereits im ersten Außenlevel wird euch großartige Spannungsmusik um die Ohren geworfen, die einen tollen Beitrag zur spannenden und guten Atmosphäre des Spiels beiträgt. Die Steuerung konnte mich auch überzeugen. Wie in jedem aktuellen Ballerspiel wird mit der R1-Taste abgedrückt und auch der Rest der Steuerung ist sehr leicht zu erlernen. Spätestens nach den 2 Trainingsmissionen könnt ihr eure Recken locker von der Hand durch die feindlichen Gegnerhorden lenken. Besonders hohe Intelligenz kann man von den Gegnern natürlich auch nicht verlangen. Sie können sehr wohl in Deckung gehen und nur für eine kurze Salve wieder hervorkommen sowie Verstärkung rufen, bei Flucht haben sie aber anscheinend im Ausbildungslager geschlafen. Vor allem auf offenen Arealen wundert man sich über den Mut der Gegner, einfach auf euch loszustürmen.

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