Test Wasteland 2 - Rundenkämpfe

Isometrische Draufsicht

Startpunkt eures Abenteuers ist das Hauptquartier der Ranger. Erreicht ihr einen Schauplatz, schaltet das Spiel in eine isometrische Draufsicht mit einer stufenlos zoom- und drehbaren Kamera. Davon sollte man reichlich Gebrauch machen, um nicht wichtige Charaktere oder Ein-und Ausgänge zu übersehen. Beides passiert nämlich aufgrund der großen, teils unübersichtlichen Karten nur allzu leicht.

Wie in Fallout betrachtet ihr das Geschehen aus einer isometrischen Draufsicht.Wie in Fallout betrachtet ihr das Geschehen aus einer isometrischen Draufsicht.

Das erste Ziel ist die Radiostation, wo Ace sein Leben ausgehaucht hat. Dort erlebt ihr bereits im Ansatz die spielerische Vielfalt von Wasteland 2. Den bei der Radiostation ansässigen Banditen könnt ihr eine Infrastrukturabgabe zahlen oder sie auslöschen.

Entscheidet ihr euch für letzteres, kommt es zum Rundenkampf. Ihr zieht abwechselnd eure Figuren. Das Kampfsystem erinnert an das alte Fallout, an dessen Entwicklung Wasteland-Schöpfer Brian Fargo ebenfalls maßgeblich beteiligt war.

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Motivierende Rundenkämpfe

Jeder Ranger hat abhängig von seinen Charakterwerten eine bestimmte Zahl Aktionspunkte. Diese setzt ihr für Aktionen wie Laufen, Hocken, Hinterhalt, Nachladen und Schießen ein. Dank übersichtlicher Anzeigen wisst ihr genau, wieweit ihr laufen könnt, um noch zu feuern und wie groß die Reichweite eurer Argumentationsverstärker ist.

Übersichtliche Einblendungen helfen bei der Plaung des nächsten Spielzugs.Übersichtliche Einblendungen helfen bei der Plaung des nächsten Spielzugs.

Schade: Gezielt anvisierbare Trefferzonen wie in Fallout gibt es nicht. Auch gibt es kaum alternative Feuermodi und Spezialkräfte. Spaß machen die Kämpfe aber dennoch. Das liegt zunächst einmal an den Gegnern. Rieseneidechsen, Banditen, Roboter, Selbstmordmönche, Nah- und Fernkämpfer stellen alle ganz unterschiedliche taktische Ansprüche.

Hat der Feind etwa einen Grenadier dabei, sollte der Ranger-Trupp nicht miteinander kuscheln, wenn die Granaten angeflogen kommen. Bei tierischen Gegnern nützt wiederum die beste Deckung nichts, weil sie sofort in den Nahkampf gehen. Teilweise könnte die Künstliche Intelligenz aber noch etwas cleverer vorgehen.

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Tags: Singleplayer  

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