Test Super Smash Bros.: Endlich steigen Nintendos Helden wieder in den Ring

von Isabel Wieja (02. Oktober 2014)

Endlich verprügeln sich Nintendos Vollzeithelden auch auf dem 3DS. Und bald auf der Wii U. Neue Charaktere versprechen Abwechslung. Wir testen, ob die Balance stimmt.

Neulinge wie Little Mac und Megaman bringen frischen Wind ins Spiel.Neulinge wie Little Mac und Megaman bringen frischen Wind ins Spiel.

An Nintendos Prügelspiel-Serie Super Smash Bros. hat sich Einiges geändert seit der erste Ableger der Reihe damals 1999 auf dem Nintendo 64 erschienen ist. Offensichtliches wie Grafik und verbesserte Steuerung außen vor gelassen, sticht vor allem die stetig wachsende Zahl spielbarer Charakteren hervor.

Waren es zu Beginn gerade einmal acht Kämpfer, darunter Nintendo-Maskottchen Mario und das Pokémon Pikachu, stehen im neuen Super Smash Bros. für 3DS 49 Charaktere bereit!

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Super Smash Bros. - Pikmin, Zelda & Co betreten das Schlachtfeld

Viele davon könnt ihr gleich zu Beginn spielen. Der Rest wartet darauf, dass ihr ihn durch bestimmte Aktionen freischaltet. Eine alte Tradition, die in Super Smash Bros. Melee auf dem Gamecube ihren Anfang nahm. Ebenfalls Tradition ist es, ein paar der alten Figuren durch neue zu ersetzen. Snake aus Metal Gear konnte sich nicht mehr in die neue Auswahl einschleichen, auch die Ice Climbers gönnen sich diesmal eine Auszeit.

Dafür kommen unter anderem Megaman aus der gleichnamigen Hüpfspiel-Reihe von Capcom und Daraen aus Fire Emblem Awakening, im Englischen als Robin bekannt. Und Glurak ist nun ohne Pokémon-Trainer unterwegs.

Die Qual der Wahl

Der erste Start ist ein Schock. Euch starren 37 Gesichter an und warten darauf, dass ihr sie in den Kampf schickt! 37! Ja, wen sollt ihr denn da nehmen und wen vertröstet ihr? Eine schwierige Wahl. Zu den 37 sofort sichtbaren Figuren kommen die versteckten Charaktere, die ihr in den ersten Spielstunden freischalten könnt.

Wario, Dr. Mario, Ness, Falco, Lucina, Finsterer Pit, R.O.B., Ganondorf, Jigglypuff, Mr. Game & Watch, Bowser Jr., Duck Hunt, Pac-Man und so weiter ... es gibt jede Menge bekannte und weniger bekannte Helden der Videospielwelt, mit denen ihr euch prügeln dürft.

Wollt ihr einen der neuen Kämpfer ausprobieren oder bleibt ihr lieber bei den bewährten Haudegen? Nach einigen Kämpfen fällt euch auf, dass sich auch die alten Charaktere neu anfühlen: Die Entwickler bei Bandai Namco (richtig gehört) und Nintendo haben ordentlich an der Spielbalance geschraubt!

Der in Super Smash Bros. Brawl so gefürchtete Meta-Knight (Kirby Nightmare in Dreamland) hat an Stärke eingebüßt. Auch Pikachus Donner hat an Durchschlagskraft und Reichweite verloren. Dafür haben viele der langsameren Charaktere nun förmlich Hummeln im Hintern. Falls ihr bereits die Demo von Smash Bros. gespielt habt, wundert ihr euch nicht mehr über Mario, der nun wie ein Wilder über den Bildschirm flitzt.

Eine positive Nachricht an alle, die an Link aus The Legend of Zelda - Ocarina of Time glauben: nach 15 Jahren bewegt er sich ebenso grazil wie tödlich. Ike aus Fire Emblem: Path of Radiance ist zwar schneller, schlägt nach wie vor langsam zu.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus  

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