Test Super Smash Bros. - Schneller steuern und Mii kämpfen lassen

Hassliebe zwischen Steuerung und Spieler

Jedes Prügelspiel lebt von einer einwandfrei funktionierenden Steuerung. Die ist bei Super Smash Bros gegeben, allerdings mit ein paar Eigenheiten. Zum einen bewegt ihr sehr schnell und springt verflixt hoch. Dafür stürzt ihr auch wie ein Meteor zu Boden. Der Abgrund saugt euch regelrecht an, sobald ihr einmal von der Plattform geflogen seid.

Das Wohnzimmer aus Nintendogs ist eine der neuen Arenen.Das Wohnzimmer aus Nintendogs ist eine der neuen Arenen.

Durch das hohe Spieltempo ist es gar nicht so einfach, alles im Blick zu behalten. Im einen Moment befindet ihr euch noch am linken Bildrand, plötzlich stürzt ihr rechts in den Tod. Daran gewöhnt ihr euch schnell.

Frustrierend jedoch, wenn die Spielmechanik euch eins auswischt. Nach harten Treffern könnt ihr euch nicht wie in früheren Teilen durch einen Sprung erholen. Dieser Denkfehler passiert im Eifer des Gefechts und führt dazu, dass ihr euch im Abgrund wiederfindet. Das pingelige Schiebe-Pad des 3DS kann ebenfalls ärgern, falls ihr nicht eindeutig nach oben drückt und es euch stattdessen mit einem Seitwärtsangriff bedient. Da wird erst die Fassung für Wii U Abhilfe schaffen. Wenn die erscheint erwarten euch dann ja auch die an Skylanders angelehnten Amiibo-Figuren einiger Helden.

Klasse ist, dass ihr die Steuerung individuell in den Optionen anpassen dürft. Alle Aktionen lassen sich beliebig verschieben. Springen mit der Schultertaste und Greifen mit dem A-Knopf? Kein Problem, alles ist möglich. Lautstärke, Schadensanzeige und Konturlinien beugen sich euren Wünschen, sogar die Attacken der Charaktere könnt ihr bestimmen. Eine sehr gute Entscheidung!

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Euer ganz persönlicher Kämpfer

Indem ihr im Smash-Abenteuer und im Klassisch-Modus Ausrüstungsteile und Spezialangriffe sammelt, könnt ihr nach und nach jedem eurer Charaktere einen persönlichen Anstrich verpassen. Dafür stehen pro Kämpfer zehn freie Plätze bereit. Die benutzt ihr dann im Kampf mit Freunden oder beim Smash-Abenteuer benutzen.

Euren Mii könnt ihr nach euren Wünschen gestalten.Euren Mii könnt ihr nach euren Wünschen gestalten.

Zur Wahl stehen sogenannte Plaketten, die Angriff, Verteidigung oder Geschwindigkeit verbessern. Ein anderer Wert verschlechtert sich dabei. Hier kommt es auf eure Vorlieben an. Drei solcher Plaketten dürft ihr ausrüsten. Fehlen nur noch die Spezialangriffe, die ihr standardmäßig mit dem B-Knopf und dem Circlepad ausführt. Für jede Angriffsrichtung habt ihr drei Wahlmöglichkeiten - allerdings erst, wenn ihr sie freigespielt habt.

Gespeicherte Charaktere lassen sich übrigens jederzeit ändern. Möchtet ihr euch richtig austoben, dann schaut auch bei den Mii-Kämpfern vorbei. Wenn ihr einen Mii im Mii-Maker auf dem 3DS erstellt habt, könnt ihr ihn in Smash Bros zum Kämpfer befördern. Bildet ihn zum Boxer, Schwertschwinger oder Schützen aus. Der erste Schritt ist wie bei den Standardcharakteren. Miis könnt ihr zusätzlich mit Kopfbedeckungen und Kleidungsstücken ausrüsten. Das gibt ihnen den letzten, persönlichen Schliff.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus  

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