Vorschau AC - Unity - Rollenspielelemente

Herausfordernde Kämpfe

Interessant ist, dass Arno den realen Geschichtsverlauf nicht tiefgehend beeinflusst: "Natürlich gab es in der Realität keinen Assassinen, der die berühmten Gesichter der Revolution besiegt hat. Aber wir bleiben so nah an den Fakten wie möglich. Die Personen sterben auch während der Französischen Revolution zu diesem Zeitpunkt und meist auch an dem Ort", erläutert Durand.

AUch Unity fällt wie gewohnt blutig aus.AUch Unity fällt wie gewohnt blutig aus.

Ohne Kampf gehen diese Feinde aber nicht unter. In typischer Assassin's Creed-Manier meuchelt ihr euch wieder durch die Templerränge. "Ihr drückt dabei aber nicht blind auf einen Knopf und die Arbeit ist getan. Das Kampfsystem ist jetzt viel komplexer", verspricht Kreativdirektor Alexandre Amancio. Jetzt zwingt euch das Spiel, taktischer ans Werk zu gehen. Wie in Thief schleicht ihr euch heran und agiert mehr im Dunklen, um die Feinde still um die Ecke zu bringen.

Die Kämpfe sind dadurch anspruchsvoll und ihr könnt nicht einfach mehr zehn Wachen auf einmal ins Jenseits schicken. Teilweise bringen euch auch schon zwei stark bewaffnete Gegner mit einem gezielten Stich ins Wanken. "Die Flucht ist jetzt ein wichtiges Kampfelement, das euch hilft, eine ausgeklügelte Strategie zu finden", erzählt Amancio weiter. Wem also bisher die Herausforderung bei den Assassinen gefehlt hat, ist mit Unity gut aufgehoben.

Rollenspiel trifft auf Assassine

Rauchbomben sind in den Kämpfen daher eure wahren Freunde. Im Rauch versteckt ihr euch, rammt das Schwert in euren Widersacher und flieht unerkannt. Nur noch selten lohnt sich eine offensive Attacke, denn eure Gegner sind schlau und kennen eure Schwachstellen. Oder in anderen Worten: So werdet ihr sicherlich das eine oder andere Mal sterben.

In Paris gibt es einiges zu entdecken.In Paris gibt es einiges zu entdecken.

Den Schwierigkeitsgrad hebt das Spiel ebenso künstlich an. Wie Altair und Ezio sollt ihr euren Assassinenrang erst einmal erarbeiten. Das heißt, dass Arno am Anfang kaum Gegenstände und Fähigkeiten zur Verfügung hat. Nicht einmal die versteckte Klinge besitzt er!

Dagegen erhaltet ihr nach jeder Mission Punkte, die ihr in einem Fähigkeitenbaum ausgebt. So ist auch Arno irgendwann in der Lage, in der Masse unterzutauchen oder Pistolen abzufeuern. Dieses kleine Rollenspielelement ist zwar für Kenner der Serie nichts Besonderes, dennoch könnt ihr am Anfang selbst Prioritäten setzen und Arno auf diese Weise weiterentwickeln.

Im Gegensatz dazu scheint der Herr von Geburt an ein guter Kletterer zu sein. "Arno besitzt jetzt mehr Fähigkeiten im Parkourrennen. Wenn ihr an einer Wand hochlauft, springt er sie flüssig an", erzählt Amancio. Allerdings verläuft das im Spiel im ersten Moment recht hakelig. Er klettert zwar fix Wände empor - sind aber Gegenstände im Weg, drückt ihr entweder den A- bzw. X-Knopf, um höher zu kommen, oder B bzw. Dreieck, um euch fallen zu lassen. Die Steuerung ist darüber hinaus sehr sensibel. Daher braucht ihr die erste Spielstunde, um euch ans Klettersystem zu gewöhnen.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus   Open World  

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