Test Gauntlet - Level-Gestaltung / Tod

Schlüssel, Geheimräume und verschwindende Wände

Wer sich an die früheren Teile von Gauntlet erinnert, hat wahrscheinlich sofort Bilder von Wänden im Kopf, die verschwinden, sobald ihr einen Schlüssel findet. Damals schaute die Kamera in der Vogelperspektive direkt auf das Haupt der Helden. Für die neue Version hat sich der schwedische Entwickler für eine leicht schräge Draufsicht entschieden. Es ist also keine Wiederbelebung der 3D-Grafik von Seven Sorrows oder Dark Legacy.

Umso schneller ihr die Obelisken zerstört, umso weniger Monstren braucht ihr zu bekämpfen.Umso schneller ihr die Obelisken zerstört, umso weniger Monstren braucht ihr zu bekämpfen.

Doch die Elemente der Schlüssel und verschwindenden Wände gibt es wieder. Hammerwatch hat es schon vorgemacht, dass diese Spielmechanik auch in der Gegenwart seinen Platz hat. Manchmal meuchelt ihr einfach alle Feinde in einem Raum, damit die Wand verschwindet, manchmal braucht ihr aber auch besagten Schlüssel dafür.

Versteckte Räume und Schätze gibt es ebenfalls zur Genüge und optionale Wege durch die Levels existieren ebenfalls. Wer sucht, findet. Die einzelnen Levels unterscheiden sich nur teilweise in Stil und Gestaltung. Mehr Abwechslung würde dem Spiel gut stehen. Auch wenn die Verliese jeweils andere Themen aufgreifen, ähneln sie sich sehr. Das fällt besonders auf, da die Grafik generell kein Augenschmaus ist.

Zuerst schlagt ihr euch durch ägyptisch anmutende Grabkammern. Hier greifen euch - wie ihr sicherlich schon erwartet - Mumien an. Die werden typisch für Gauntlet in nicht enden wollenden Wellen von pulsierenden Obelisken gegen euch geworfen. Erst wenn ihr den Obelisk zerstört, versiegt der Strom an Feinden.

Level-Abschnitte und Tode

In einem anderen Level zieht ihr in der Heldengruppe durch düstere Höhlen voller Stalagnaten. Hier greifen neben den wiederkehrenden Mumien auch kleine Spinnen an. Meist setzt sich ein Level aus drei Abschnitten zusammen.

Für die Wände mit Schlüssellöcher braucht ihr Schlüssel um weiterzukommen.Für die Wände mit Schlüssellöcher braucht ihr Schlüssel um weiterzukommen.

Habt ihr den ersten Standard-Abschnitt bezwungen, überrascht euch das Spiel mit einer neuen Gegebenheiten. So ist beispielsweise ein Verlies in Dunkelheit gehüllt und nur ein kleiner Kreis um eure Figur herum spendet Licht. Als letzter Abschnitt erwartet euch entweder ein Endboss oder ein Arena-Kampf mit besonders vielen Feinden.

Die Dunkelheit in Gauntlet hat es übrigens in sich. Denn so seht ihr die Gegner erst, wenn sie schon ziemlich nahe sind. Im Gegensatz zu Sacred 3 und ähnlichen Spielen bedeutet ein gegnerischer Treffer, dass euer Lebensbalken beträchtlich dahinschmilzt. Eure Figur hält gerade mal zwei bis drei Treffer aus, bis sie zu Boden geht. Mit virtuellem Essen ladet ihr euren Lebensbalken wieder auf. Danach helfen euch nur noch Wiederbelebungsmünzen. Denn einen neuen Versuch bekommt ihr nicht umsonst.

Anstatt echte Münzen in einen Automaten zu werfen, braucht ihr im Spiel nach dem Ableben virtuelle Münzen, wenn ihr weiter spielen wollt. Im rechten oberen Bildausschnitt seht ihr einen Balken mit einer Totenkopfmünze daneben. Sammelt ihr Gold auf, füllt sich dieser Balken, bis ihr eine neue Münze zur Wiederbelebung dazu erhaltet. Solltet ihr mal keine Münze mehr haben, ist das Spiel an dieser Stelle für euch vorbei.

Doch in der neuen Version des Klassikers habt ihr auch die Möglichkeit euren Charakter aufzuwerten. Dazu verwendet ihr das Gold, das ihr so manisch in den Verliesen einsammelt. Außerdem steigt mit jeder Handlung im Spiel eure jeweilige Meisterklasse.

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Tags: Singleplayer   Retro  

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