Test Gauntlet - Charakteraufwertung / Meinung und Wertung

Relikte und Meisterklassen

Bevor ein Level startet, findet ihr euch in einer rundlichen Halle mit einem riesigen "G" auf dem Boden. Von hier aus erreicht alle Levels und auch den Händler des Spiels. Hier tauscht ihr euer Gold gegen Relikte, die eurem Charakter neue Fähigkeiten verleihen.

Ab und zu warten Bosskämpfe auf euch.Ab und zu warten Bosskämpfe auf euch.

So könnt ihr beispielsweise mit dem "Chaos Amulett" purpurfarbene Kristalle entstehen lassen, die Gegner zu sich locken, um dann zu explodieren. Das kann einem das ein oder andere Mal das Leben - oder in diesem Fall eine Münze - retten.

Oder ihr erschafft mit dem Ring der Spiegel im Kampf Illusionen von euch selbst, die ebenfalls die Feinde angreifen und euch so unterstützen. Umso mehr Gold ihr habt, umso bessere Gegenstände könnt ihr euch leisten.

Auch die sogenannten Meisterklassen werten mit der Zeit euren Charakter auf. Die schaltet ihr jedoch weniger gezielt frei. Ihr sterbt immer wieder aufgrund der Speerfallen am Boden? Nach einer bestimmten Zahl an Toden erlangt ihr eine Meisterklasse, wodurch ihr zum Beispiel schneller werdet oder wiederum eine neue Fertigkeit erhaltet. Das reizt durchaus dazu, ein schon bekanntes Level auch noch einmal zu spielen.

Fakten:

  • Wiedergeburt eines Spielhallenklassikers von 1985
  • nunmehr der neunte Gauntlet-Teil
  • 4 Charaktere stehen euch zur Auswahl
  • die Figuren könnt ihr mit Relikten und Meisterklassen aufwerten
  • relativ schwer, ist jedoch in einer Gruppe einfacher
  • das Spielprinzip des Magiers lehnt sich an das Spiel Magicka an
  • jeder Charakter hat mehrere Angriffsarten und spezielle Fähigkeiten
  • 12 Levels mit jeweils 3 Abschnitten
  • Geheimkammern laden zum Erkunden ein
  • mehrere optionale Wege
  • Boss- und Arena-Kämpfe
  • viel Gold zum Einsammeln
  • erhältlich als Download für PC

Meinung von Daniel Kirschey

Als Knilch zockte ich Gauntlet auf dem Sega Master System. Als ich vor einiger Zeit mitbekam, dass Gauntlet wieder neu aufgelegt werden sollte, horchte ich sofort auf. Ein paar Bilder vom Spiel später verlor ich jegliches Interesse: Wo versteckt sich in diesen Bildern mein Gauntlet der 80er-Jahre? Das sieht eher aus wie Diablo. Dann kann ich auch gleich Diablo spielen.

Also habe ich den Werdegang der neuen Version von Gauntlet nicht weiterverfolgt ... und das war ein Fehler. Denn unter der etwas schnöden und wenig innovativen Aufmachung versteckt sich tatsächlich ein echtes Gauntlet-Spiel. Um es mit den Worten von Dr. Frank-N-Furter zu sagen: "Don't judge a book by its cover" (bewerte nicht das Buch nach seinem Umschlag).

Die Feinde rennen auf mich ein wie früher und die Obelisken erschaffen stetig neue davon. Nur mit der Hilfe von Freunden schaffe ich es durch die schwierigeren Levels. Die Relikte sorgen für die nötige Tiefe. Die Idee, den Magier an Magicka anzulehnen, gefällt mir gut. Doch einige werden mit ihm sicherlich ihre Probleme haben.

Doch nach ein paar Stunden habe ich das komplette Abenteuer bereits gesehen. Wiederspielwert ist vorhanden, doch ob der ausreicht mich weiter zu beschäftigen? Eher nicht. Doch das wird die Zukunft zeigen. Für den Moment bietet Gauntlet actionreiche und spannende Kämpfe gegen Horden von Gegnern. Das gefällt mir.

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72

meint: Unterhaltsames Gegnergemetzel ohne Tiefgang. Im Stil des Automatenklassikers mit vier Charakteren. Das funktioniert am besten gemeinsam mit Freunden.

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Tags: Singleplayer   Retro  

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