Test Evil Within - Schleichen und Ballern

Schleichen ...

Da steht ihr nun ... im Dunkeln ohne Waffe und völlig alleine mitten in einem Wald. Wie Castellano wohl so schnell aus einer Großstadt in den Wald gekommen ist?

Ob sich der Gehenkte gleich bewegt?Ob sich der Gehenkte gleich bewegt?

Nach ein paar Laufmetern erreicht ihr eine Ansammlung von Hütten. Lauft ihr darauf zu, übernimmt das Spiel die Steuerung. Eine Erfahrung an die ihr euch gewöhnen solltet. Immer wieder nimmt euch The Evil Within die Kontrolle aus der Hand, übergibt sie aber zu einem späteren Punkt auch gnädigerweise an euch zurück.

In einer der Hütten kniet der Fahrer des Krankenwagens und verleibt sich eine Leiche ein. Kein netter Anblick. Mit Blut und Eingeweiden spart das Spiel auch in Deutschland nicht, da es laut Hersteller ungeschnitten erscheint. Zum Glück liegt eine Waffe herum, die ihr sofort an euch klaubt. Nun bleiben euch ein paar Sekunden, um den besessenen Fahrer, der sich nun an euch gütlich tun will, eine Kugel in den Kopf zu jagen.

Die Hand von Castellanos ist recht zittrig, weswegen wahrscheinlich erst der zweite oder gar dritte Schuss sitzt. Schade, denn genau so viele Kugeln befinden sich im Revolver. Also geht es weiter, ohne die erhoffte Überlegenheit durch eine Knarre.

Zum Glück könnt ihr schleichen und mit dem Wurf einer leeren Flasche lenkt ihr die Wiedergänger von euch ab. Das braucht ihr zwar nicht, doch wer länger leben will, sollte es mal versuchen. Bei der rar gesäten Munition bietet es sich an, hinter einen Besessenen zu pirschen und ihn mit einem Dolchstoß in den Kopf zu erledigen.

... und Ballern

Irgendwann habt ihr jedoch genügend Kugeln, um sie ab und zu in die Besessenen zu versenken. Auch gerade deswegen, da ihr neben dem Revolver noch eine Schrotflinte und etwas später ein Scharfschützengewehr bekommt. Trotzdem werdet ihr nie wie Rambo durch die Levels marschieren.

Ab und zu steht ihr mehreren Besessenen auf einmal gegenüber.Ab und zu steht ihr mehreren Besessenen auf einmal gegenüber.

Erstens weil die Munition immer knapp bleibt und zweitens weil viele Gegner für dieses Vorgehen zu stark sind. Um Besessene schnell auszuschalten, bieten sich deswegen bestimmte Strategien an. So hat Castellanos auch ein Päckchen Streichhölzer dabei. Die sind nicht dazu da, um euch den Weg zu erhellen. Dafür habt ihr eine Laterne. Nein, sie lassen euch Leichen und umgefallene Gegner anzünden.

Oft bekommt ihr die Möglichkeit einen Besessenen anzuzünden, bevor er überhaupt aufsteht und euch gefährlich werden kann. Oder ihr schießt ihnen in die Beine, damit sie umfallen. Dann schnell hinrennen und ein Streichholz auf den Wiedergänger werfen. Zisch, schon windet er sich und zerfällt zu Asche.

Besonders hilfreich ist dies in Zusammenhang mit dem Schrotgewehr. Stehen gleich mehrere Unholde vor euch, pfeffert ihr aus kurzer Distanz in die Gruppe, die der Schuss umhaut. Liegen die Besessenen zusammen, reicht ein Streichholz, um alle abzufackeln. Schade, dass ihr anfangs lediglich fünf von den Dingern tragen könnt.

Dafür hilft gegen die Munitionsknappheit die sogenannte Qualen-Armbrust. Die kann zwar immer nur ein Pfeil verschießen und muss dann neu gespannt werden, doch hat sie einen ungemeinen Vorteil: Die Bolzen baut ihr euch aus Materialien, die ihr von entschärften Fallen erhaltet. Zudem verschießt ihr mit ihr auch Bolzen, die Gegner einfrieren oder in Brand setzen können.

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Tags: Singleplayer   Horror   Uncut  

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