Test F1 2014: Routine vor Innovation

von Thomas Stuchlik (20. Oktober 2014)

Turbomotoren, Wagennasen nach Pinocchio-Vorbild und ein "Kopf an Kopf"-Duell zwischen Lewis und Rosberg. Das ist die Formel 1 im Jahr 2014. Ein Wettkampf, der gewohntermaßen auf Konsole und PC fortgeführt wird.

Pünktlich wie ein Uhrwerk kehrt die Königsklasse mit F1 2014 auf heimische Spielmaschinen zurück, kurz vor den letzten Rennen der echten F1-Saison. Wie der Vorgänger F1 2013 erfindet das Rennspiel trotz einiger Regeländerungen das Rad nicht neu.

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Dieses Jahr sehen sich Profis der echten Formel 1 mit zahlreichen Neuerungen konfrontiert. Seien es Turbomotoren, veränderte Aerodynamik oder frische Kurse. Für Spieler ändert sich dagegen herzlich wenig. Es gilt, Erster vor dem 22-köpfigen Fahrerfeld zu werden. Das Rennspiel von Entwickler Codemasters enthält dazu alle aktuellen Autos, 22 Fahrer, elf Teams und 19 Strecken der Saison 2014.

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Bevor es losgeht, steht ein simpler Einstufungstest mit einer ersten Rennrunde an, der euren Schwierigkeitsgrad bestimmt. Der umfangreichere "Young Drivers Test" der Vorgänger wurde gestrichen. Schade, Einsteiger erhalten keinerlei Anleitung über Regeln und Fahrlinien. So bleibt es rätselhaft, wie beispielsweise das DRS (steht für "Drag Reduction System"; Ein System, das den Luftwiderstand mindert.) aktiviert wird. Das dürft ihr umständlich im Options-Menü selbst herausfinden.

Der Weg zur Meisterschaft

Der altbekannte Karriere-Modus sorgt für langanhaltende Beschäftigung und hält eine Überraschung parat: Von Anfang an ist jedes Team verfügbar. In den Vorjahren musstet ihr euch zuerst mit untermotorisierten Wagen herumplagen, um Angebote der Weltmeistermannschaften zu ergattern. Diesmal setzt ihr euch umgehend in den überlegenen Mercedes, um die anderen Fahrer abzuledern.

Dank gutem Fahrgefühl und unterstützenden Hilfen rast ihr auf Platz 1.Dank gutem Fahrgefühl und unterstützenden Hilfen rast ihr auf Platz 1.

So gesehen ist das Spiel einsteigerfreundlicher geworden. Allerding geht dadurch auch viel Reiz und Motivation verloren. Nur Fortgeschrittene wagen es, sich in ein unterlegenes Vehikel zu setzen und den Kampf aufzunehmen. In der Karriere habt ihr die Wahl, eine Saison mit 19 Veranstaltungen zu fahren oder eine verkürzte Version mit sieben respektive zwölf Wettfahrten zu bestreiten.

Bei jeder Veranstaltung steht zuerst ein freies Training an, in dem ihr das Auto und die Strecke kennenlernt. Von Zeit zu Zeit wollen eure Mechaniker den Wagen verbessern, weshalb sie euch Aufgaben stellen. Zum Beispiel absolviert ihr dazu mehrere Runden mit abgenutzten Reifen.

Danach folgt das altbekannte Qualifying - die Qualifikationsrunde. In drei aufeinanderfolgenden Sitzungen erkämpft ihr die Position fürs Rennen. Dann geht es an den Startplatz.

Weiter mit: Vereinfachter Rennalltag, Altbewährtes an der Raserfront

Tags: Singleplayer   Splitscreen   Multiplayer  

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