Test F1 2014 - Vereinfachter Rennalltag, Altbewährtes an der Raserfront

Vereinfachter Rennalltag

Codemasters verspricht einen schnelleren Einstieg ins Spiel als im Vorgänger. Das Fahrverhalten ist in der Standardeinstellung gutmütiger gehalten. Kein Wunder, schließlich sind alle Fahrhilfen aktiviert. Neben Traktionskontrolle und Automatikgetriebe freuen sich Einsteiger über Brems- sowie Lenkhilfe in sechs Stufen. Selbst Bleifüßen gelingen damit Bestzeiten.

Wie immer praktisch: Die grüne Ideallinie gibt den korrekten Fahrweg und Bremswege an.Wie immer praktisch: Die grüne Ideallinie gibt den korrekten Fahrweg und Bremswege an.

Nicht zuletzt zeigt die Ideallinie den besten Weg durch die Kurven. Selbige hebt Bremszonen dreidimensional hervor. Unbekannte Kurse sind schnell verinnerlicht. Erfahrene Piloten schalten derartige Hilfen stufenweise ab, um weitere Zehntelsekunden herauszukitzeln. Natürlich dürft ihr den Wagen vor dem Rennen auf eure Vorlieben abstimmen.

Simpler fallen die Bordsysteme aus, denn das in den Vorjahren genutzte KERS-Energiegewinnungssystem entfällt (besser gesagt: Es wird automatisch bedient). Ihr kümmert euch nur um das sogenannte "DRS", das per hochklappbarem Heckflügel den Luftwiderstand verringert. Wenn ihr maximal eine Sekunde hinter dem Vordermann hängt, aktiviert ihr das praktische System für höhere Endgeschwindigkeit.

Altbewährtes an der Raserfront

Fahrerisch fallen kaum Unterschiede zwischen den Rennern ins Gewicht. Nur in Sachen Leistung variieren die verschiedenen Geschosse von Mercedes, Ferrari oder Red Bull.

Die Gegner denken mit: Auch im größten Getümmel bleiben euch wüste Zusammenstöße erspart.Die Gegner denken mit: Auch im größten Getümmel bleiben euch wüste Zusammenstöße erspart.

Bei den teils langen Rennen solltet ihr auf den Reifenverschleiss achten und Boxenstopps einplanen. Die Boxenstrategie legt ihr bereits vor dem Rennen fest, damit ihr regelgetreu weiche und harte Reifen aufzieht. Wenn der Himmel jedoch seine Schleusen öffnet, montiert ihr besser schnell Regenreifen. Praktisch: Bei der Raserei dürft ihr jederzeit speichern, um eure Fahrt später fortzusetzen.

Die Computerfahrer agieren jederzeit vorbildlich. Sie bedrängen euch und suchen ihre Chance auf Überholmanöver. Gleichermaßen machen sie im Notfall Platz und vermeiden Kollisionen. Hier könnten sich die Aggro-Kollegen von Driveclub eine Scheibe abschneiden. Passt umgekehrt aber auf, keine Zeitstrafe für unfaires Verhalten zu erhalten. Ihr erhaltet Strafsekunden für das Abkürzen der Strecke oder für das Verursachen eines Unfalls. Wie gut, dass sich die letzten Sekunden der Bildschirm-Action zurückspulen lassen.

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Tags: Singleplayer   Splitscreen   Multiplayer  

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