Test F1 2014 - Auf nach Österreich und Russland, Fakten und Meinung

Auf nach Österreich und Russland

Zu den Neuerungen des Spiels zählen zwei neue Rennkurse. Erstmals heizt ihr über das ehemalige Olympia-Gelände im russischen Sotschi. Langgezogene Kurven und asphaltierte Auslaufzonen schlängeln sich zwischen Wintersport-Stadien hindurch. Ebenso neu ist der "Red Bull"-Ring in Österreich vor der Kulisse der steirischen Berge.

Der Olympia-Austragungsort Sotschi ist auch für rasende Wettfahrten gut.Der Olympia-Austragungsort Sotschi ist auch für rasende Wettfahrten gut.

Außerdem steht 2014 wieder der Hockenheimring statt des Nürburgrings im Rennkalender. In Bahrain fahrt ihr erstmals bei Nacht statt bei Tag. Alle anderen Kurse kennt ihr dagegen von den Vorgängern. Optisch und spielerisch ändert sich hier nichts.

Neben der Karriere absolviert ihr wahlweise auch einzelne Grands Prix mit einstellbarer Rennlänge sowie optionalem Qualifying. Ebenso treten bis zu 16 Spieler online gegeneinander an. Auch möglich sind kooperative Rennen mit einem Partner. Eine Seltenheit heutzutage: Zwei Hobbypiloten vergnügen sich an einer Konsole dank geteiltem Bildschirm.

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Im Menüpunkt "Testgelände" findet ihr neben Zeitfahrten auch Rennszenarien, die ihr erfüllt. In vier Schwierigkeitsstufen sollt ihr beispielsweise euren Platz verteidigen oder Gegner einholen. Auch die "Saison-Challenge" ist in drei Schwierigkeitsstufen wieder mit dabei. Dabei kämpft ihr um die Meisterschaft und fordert ausgewählte Rivalen heraus. Besiegt ihr diese in den Rennen, dürft ihr deren Cockpit beerben.

Fakten:

  • alle Daten, Fahrer, Teams und Strecken der Saison 2014 enthalten
  • gewohnt umfangreicher Karriere-Modus
  • deutlich einsteigerfreundlicher dank zahlreicher Fahrhilfen
  • Schwierigkeit und Hilfen jederzeit anpassbar
  • Mehrspieler-Modi online und am geteilten Bildschirm
  • viele Funktionen fehlen (Einführungsrunde, Siegerehrung, Klassik-Modus, "Young Drivers Test")
  • erhältlich für PC, PS3 und Xbox 360
  • keine Umsetzung für PS4 und Xbox One geplant

Meinung von Thomas Stuchlik

Im Grunde hätte es gereicht, wenn Codemasters den letztjährigen Teil mit aktuellen Daten ausgestattet hätte. Hätte, wäre, wenn. Schließlich muss die teure F1-Lizenz mit jährlichen Vollpreisprodukten ausgereizt werden. Das ginge in Ordnung, wenn genug Neuheiten in das neueste Spiel einfließen würden. Doch das tun sie in F1 2014 nicht.

Die F1-Raserei bietet (typisch für Codemasters) ein reaktionsschnelles und griffiges Fahrgefühl. Anfänger wie Profis freuen sich über zuschaltbare Fahrhilfen. Ein Lenkrad samt Force Feedback vermittelt dabei ein direkteres Fahrgefühl. Kurzum werden wahre "Formel 1"-Anhänger passend bedient.

Dennoch können sich Besitzer des Vorgängers den Kauf getrost sparen. Es mangelt an Neuheiten und Boni. Sogar die klassischen Rennwagen vom Vorgänger entfallen diesmal. Zudem ist der Rennzirkus dürftig präsentiert und vermittelt wenig Atmosphäre. Die Grafik wirkt dank grober Auflösung, unscharfen Texturen und Kantenflimmern überholt. Dabei hinterlässt die Version für Xbox 360 im Vergleich zu der für die PS3 einen besseren Eindruck dank schärfer wirkender Optik. Doch von den alten Konsolen sind keine Wunder mehr zu erwarten. Traurig, dass es keine Versionen für PS4 und Xbox One gibt.

76

meint: Gewohnt spaßige Raserei in der Königsklasse, leider technisch überholt und mit weniger Umfang als der Vorgänger.

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Tags: Singleplayer   Splitscreen   Multiplayer  

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