Test Pool of Radiance: Ruins of Myth Drannor

von Daniel Frick (02. März 2002)

Mitte der 80er sorgte in einschlägigen Fachzeitschriften der Rollenspielklassiker "Pool of Radiance - Ruins of Myth Drannor" für Furore. Nun endlich schickt sich die Spielschmiede "Stormfront Studios" an, mit der Fortsetzung des Klassikers auch die Erfolgsgeschichte weiterzuführen. Ob den Herren Programmierern das gelungen ist, wisst ihr, wenn ihr einen gründlichen Blick auf unseren Testbericht werft.

Das Charaktermenü eines unserer HeldenDas Charaktermenü eines unserer Helden

Der Pfuhl der Verdammnis

Der Vorgänger endete - oh Wunder - damit, dass der Spieler den "Pool of Radiance" zerstörte und die Forgotten Reals, in denen das Spiel erzählerisch angesiedelt ist, für eine Weile Frieden hatten. Genau hier knüpft nun "Ruins of Myth Drannor" an: Unter der Stadt Neu-Phlan ist ein neuer "Pfuhl der Verdammnis" zum Leben erwacht und entzieht seiner Umgebung wie eh und je die Lebensenergie. Das kann natürlich nicht so bleiben und - schwupps - schon hat der altehrwürdige Magier Elminster dich persönlich beauftragt, dem Rästel auf den Grund zu gehen und herauszufinden, welche finstere Macht hier am Werke ist. Ihr brecht zu den Ruinen der Elfenstadt "Myth Drannor" auf, zu der die Spuren der geheimen Machenschaften führen.

Auf der Brücke in Myth DrannorAuf der Brücke in Myth Drannor

Charaktergenerierung und Story

Doch bevor man sich wirklich auf den Weg ins Abenteuer machen darf, gilt es, die Spielcharaktere zu generieren. Hier kommen die neuen AD&D Regeln der 3.Generation zum Einsatz: So können schon von Beginn an Berufe kombiniert werden, die dann zum Teil ganz witzige Neuerungen ergeben. Ansonsten stehen die bekannten Rassen - Menschen, Zwerge, Elfen, etc. - und Charakterklassen - Kämpfer, Waldläufer, Magier, etc. - zur Verfügung. Nachdem man die bis zu 4 Charaktere generiert oder aus den vorhandenen computergenerierten ausgewählt hat, kann es also losgehen: Elminster schickte deine Gruppe durch ein Portal nach Myth Drannor, wo schon bald die ersten Gefechte ausgetragen werden dürfen. Die Story entwickelt sich im weiteren Verlauf nun wirklich nicht zu einem besonderen Leckerbissen: Recht geradlinig und ohne große Höhepunkte steuert sie auf das recht vorhersehbare Finale zu.

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