Test AC - Rogue - Offene Welt voller Möglichkeiten

Eure neue Heimat

Die übernommenen Schwächen ziehen sich durch nahezu alle Landmissionen. So macht das Schleichen weiterhin nur begrenzt Spaß. Shay mimt nicht aktiv den Leisetreter, sondern ist erneut auf Büsche, Bänke und Heuhaufen angewiesen. Dadurch wirken viele Landmissionen statisch und der Kampf wird zu oft zur verlockenden Alternative. Auch technisch offenbart Assassin's Creed - Rogue einige Macken.

Innerhalb der toll vertonten Zwischensequenzen flackern immer wieder Schatten merkwürdig durch. Sind die Städte mit ihren vielen Passanten durchaus hübsch anzusehen, wirken die Wälder pixelig und unnatürlich still. Außerdem dominiert das für die alte Konsolengeneration oft typische Kantenflimmern das Bild.

Mit der Morrigan belagert ihr auch Forts und nehmt sie im Namen der Templer ein.Mit der Morrigan belagert ihr auch Forts und nehmt sie im Namen der Templer ein.

Wirklich erstklassig präsentiert sich Assassin's Creed - Rogue erst, wenn ihr das Deck der Morrigan betretet. Das Kriegsschiff begleitet euch gut die Hälfte der Spielzeit und transportiert euch sicher über die eisigen Wellen des Nordatlantiks. Auch hier gibt es keine Überraschungen. Die Morrigan steuert sich fast genauso wie die Jackdaw aus Black Flag. Allerdings wirft sie keine explodierenden Wasserminen, sondern brennendes Öl ab. Die Puckle-Kanone hat nun ein größeres Magazin und mit Hilfe des Rammsporns fräst sich die Morrigan durch die Eisschichten der Arktis.

Das Wetter spielt in Rogue ohnehin eine größere Rolle. Springt Shay - etwa bei der Jagd - vorschnell in die Fluten, verliert er aufgrund der Kälte Lebensenergie. Besagte Eisschollen verlangsamen die Morrigan spürbar und sind somit ein taktisches Instrument in der Schlacht.

Offene Welt voller Möglichkeiten

Auch wenn sich Rogue spielerisch kaum von seinen Vorgängern unterscheidet, so ist es dennoch ein spannendes Abenteuer in einer riesigen Spielwelt. Nach etwa vier Stunden Spielzeit öffnet sich die Karte und bietet mit dem Nordatlantik, River Valley und New York gleich drei Bereiche, die vor Aufgaben strotzen.

Nicht zuletzt motiviert gerade das Aufrüsten der Morrigan zum Weiterspielen. Denn sie ist anfangs noch ein brüchiger Kahn, der es kaum mit einem einzelnen Schoner aufnehmen könnte. Doch durch stetiges Versenken feindlicher Schiffe sammelt ihr Ressourcen und Gold. Mit diesen verwandelt ihr die einst marode Morrigan in eine schwimmende Festung und baut Feuerkraft, Panzerung und Lagerräume aus.

Seid ihr ausreichend gewappnet, könnt ihr auch die aus Black Flag bekannten Festungen in Angriff nehmen. Erst zerschießt ihr die Türme, anschließend greift ihr euch den General im Inneren der Anlage. Die Seeschlachten sind weiterhin herrlich spektakulär inszeniert und gerade die Kämpfe mit Fregatten oder Forts gehören zu den Höhepunkten des Spiels. Durch den stetigen Aufstieg wird die Morrigan zum Spielcharakter, der fast interessanter ist als Spielfigur Shay Cormac selbst.

Leben in der Stadt

So gibt es in Assassin's Creed Rogue eine Fülle von Aufgaben, mit denen ihr euch die Zeit vertreiben könnt. Für ein geregeltes Einkommen sendet ihr eure Flotte aus oder repariert Gebäude in New York. Außerdem sammelt ihr Fragmente, jagt Shantys oder Sucht nach Fragmenten.

Werft ihr eine Rauchbombe, zieht sich Shay Cormac schnell ein Tuch über das Gesicht.Werft ihr eine Rauchbombe, zieht sich Shay Cormac schnell ein Tuch über das Gesicht.

Alle Nebentätigkeiten der Vorgänger sind im Grunde auch in diesem Spiel enthalten. Eine wichtige Neuerung betrifft allerdings die in den Städten aufgestellten Lager. Sie sind nun eine Spur härter zu knacken. Denn statt eines treudoofen Generals, bewacht sie nun ein windiger Assassine. Und diese Burschen sind wirklich clever. Sie werfen Rauchbomben, verstecken sich und sind obendrein auch noch wieselflink.

Ihnen zur Seite stehen zudem die so genannten Schleicher. Die listigen Gesellen versuchen, euch in den Städten zu überfallen. Ähnlich wie im Mehrspielermodus sind sie zunächst unsichtbar. Schaltet ihr allerdings die Adlersicht ein, zeigt euch ein Radar ihren groben Standort an. Jetzt könnt ihr die Schleicher entweder überfallen oder austricksen.

Zu diesem Zweck werft ihr einen Knallfrosch oder zündet ein Pulverfass an. Die Möchtegern-Attentäter werden nämlich von lauten Geräuschen angezogen. Auch wenn einem die Schleicher gelegentlich auf die Nerven gehen, so lockern sie doch den Spielablauf innerhalb der Städte auf und sind somit eine willkommene Veränderung.

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Tags: Singleplayer  

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