Test Digimon All-Star Rumble - Knöpfchendrücken in Kämpfen, Die Kamera ist euer Feind

Knöpfchendrücken in den Kämpfen

So flach wie die Handlung verhält sich auch der Rest des Spiels dazu. Denn das Herzstück des Spiels, das Kämpfen, ist ein simples Knöpfchendrücken, bei dem kaum Geschick gefragt ist.

Die Kämpfe verlangen lediglich simples Knöpfchendrücken von euch ab.Die Kämpfe verlangen lediglich simples Knöpfchendrücken von euch ab.

Da das Spiel auf Kinder zugeschnitten ist, könnt ihr ohnehin kein tiefgehendes Kampfsystem wie aus Tekken 6 oder Street Fighter 4 erwarten. Daher existieren neben schwachen und starken Attacken nur wenige Variationen. Es gibt zwar Kombos, aber diese löst ihr durch simples Knöpfchendrücken aus.

Der Analogstick kommt nur zum Einsatz, wenn ihr in eine bestimmte Richtung laufen wollt. Daneben habt ihr zwei defensive Bewegungen, nämlich die Deckung und der Teleport hinter euren Gegner. Spezialattacken mithilfe der Digivolution sind möglich, wenn ihr genug Schaden bei eurem Gegner anrichtet beziehungsweise selbst einsteckt und ihr euch somit in die Superform weiterentwickeln könnt.

Das Kampfsystem bleibt aufgrund dieser Simplizität flach und ihr meistert es wahrscheinlich nach nur wenigen Kämpfen. Wenn ihr also schon Playstation All-Stars Battle Royale zu leicht findet, werdet ihr mit diesem Spiel kaum glücklich. Wer dagegen auf eine kurzweilige Klopperei aus ist, dem macht das schlanke Kampfsystem nichts aus.

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Die Kamera ist euer Feind

Die Kämpfe verlaufen simpel und besitzen nur wenige strategische Komponente. Zusätzlich nehmen sie kaum Fahrt auf, weil die Charaktere sehr träge reagieren und wenig beweglich sind. Wenn euch der dumme Computergegner doch einmal mit einer Attacke erwischt, habt ihr kaum eine Chance wegzulaufen. Vor allem wenn sich der Gegner unvermittelt weiterentwickelt und mit Spezialattacken massenhaft Schaden verursacht, steht ihr hilflos auf dem Schlachtfeld.

Wann diese Karten im Kampf eingsetzt werden, entscheidet das Spiel spontan - und sehr selten.Wann diese Karten im Kampf eingsetzt werden, entscheidet das Spiel spontan - und sehr selten.

Die Arenen sind zwar in 3D gehalten, aber ihr habt dennoch keine Möglichkeit, euren Gegner anzuvisieren. Das bedeutet, dass ihr oft daneben schlagt, weil ihr euren Feind nicht im richtigen Winkel gegenübersteht. Perfekt macht dieses Dilemma noch die störrische Kamera, die teilweise in ungünstigen Perspektiven festhängt und euch so wenig von der Arena preisgibt.

Im Kampf setzt das Spiel ab und an Karten ein, die ihr in der Spielwelt finden und ausrüsten könnt. Allerdings versäumt das Spiel euch zu erklären, warum und wann diese eingesetzt werden und wieso eine Karte besser ist als die andere. Wenn die Karten also zum Einsatz kommen, habt ihr keine Ahnung, was da gerade auf dem Bildschirm passiert. Das ist vielleicht in einem Partyspiel wie Mario Party 9 recht lustig, ist aber in ein Kampfspiel völlig fehl am Platze.

Weiter mit: Zu viert habt ihr mehr Spaß, Eine optische Aufpolierung, bitte!

Tags: Multiplayer   Deathmatch  

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