Vorschau Resident Evil: Die neue Fassung ausführlich angespielt

von Daniel Kirschey (04. Dezember 2014)

Die inzwischen zweite Neufassung des ersten Resident Evil soll euch demnächst das Gruseln lehren. Welchen Weg wählt Capcom für diese Version und - funktioniert das Spiel überhaupt noch?

Funktioniert ein altes Horror-Spiel mit festen Kameraperspektiven und schlurfenden Zombies auch in einer Zeit, in der die Untoten immer flinker werden? Egal ob The Last of Us, Escape Dead Island oder Left 4 Dead 2, Zombies wetzen mittlerweile recht flott hinter euch her. So seht ihr es auch in den Filmen wie in der durchschnittlichen Neufassung von Dawn of the Dead und des durchaus guten Films 28 Days Later.

Um es kurz zu machen: Ja, es funktioniert. Und zwar besser als ihr denkt. Davon durfte sich die spieletipps-Redaktion anhand einer spielbaren Vorabversion in Ruhe überzeugen. Anstatt euch mit Zombies zu bewerfen, konzentriert sich Resident Evil auf die Atmosphäre und die richtige Platzierung der Fieslinge.

Alles beginnt in einem Herrenhaus. Die Alpha-Einsatztruppe der S.T.A.R.S ("Special Tactics and Rescue Service") sollen den Verbleib des Bravo-Teams untersuchen. Doch nachdem der Hubschrauber in der Nähe der Spencer-Villa in einem Waldstück bei Raccoon City bruchlandet, trifft die Truppe um Jill Valentine und Chris Redfield auf etwas unvorhergesehenes - nämlich Zombies.

Die feste Kameraperspektive ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß, besitzt jedoch einen Vorteil in Bezug auf die Atmosphäre: Das Spiel nimmt euch dadurch die Möglichkeit um die Ecke zu lugen. Was zuerst wie eine Beschneidung klingt, äußert sich im Spiel durch Anspannung und Angst. Denn oft hört ihr die Wiedergänger nur. Ein Grummeln und Röcheln lässt euch wissen, dass irgendwo einer ist. Wo aber genau, das wisst ihr nicht. Läuft Jill, eine der beiden Hauptfiguren, in diesem Moment auf die Kamera zu und ihr seht nicht, was ein paar Schritte vor ihr liegt, sorgt das für Angstschweiß.

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Resident Evil: Alter Horror im neuen Gewand

Resident Evil ist langsam. Die Untoten sind es und ihr wahrscheinlich auch. Wer das Spiel nicht in- und auswendig kennt, tastet sich so von statischem Hintergrund zu statischem Hintergrund weiter. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass hinter der nächsten Ecke ein Gegner lauern könnte. Dadurch gelingt Resident Evil etwas, dassheute die wenigsten Spiele noch schaffen: Statt auf vereinzelte Schockmomente zu setzen, bleibt die Anspannung konstant hoch.

Knappheit

Zu Spielbeginn wählt ihr eine von zwei Figuren, die über unterschiedliche Kapazitäten verfügen. Chris Redfield läuft anfangs nur mit einem Kampfmesser bewaffnet umher. In Jill Valentines Besitz befindet sich schon eine Automatikpistole mit 15 Schuss. Spielt ihr auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, braucht Jill jedoch vier bis fünf Schuss pro Zombie. Viel herumballern, könnt ihr also nicht. Und eines solltet ihr wissen: Es gibt im Spiel nur wenig Munition.

Ist Jill verletzt, hält sie sich ihre Seite.Ist Jill verletzt, hält sie sich ihre Seite.

Doch nicht nur die Munition ist knapp, auch die Farbbänder für die alten Schreibmaschinen, die an manchen Stellen zu finden sind. An denen speichert ihr nämlich. Ihr wollt die Spielsitzung beenden, besitzt jedoch kein Farbband? Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ihr steigt aus dem Spiel aus und seid beim nächsten Mal gezwungen alles nochmal zu schaffen, oder ihr spielt solange weiter bis ihr ein Farbband findet.

Alles ist in Resident Evil knapp bemessen. Auch der Inventarplatz. Chris kann nur sechs Gegenstände mit sich herumtragen, während Jill Platz für acht Gegenstände hat und dazu noch einen Dietrich besitzt, mit dem sie ohne Schlüssel durch bestimmte Türen kommt. So ist auch die Inventarverwaltung eine schweißtreibende Angelegenheit.

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Tags: Remake   Retro   Singleplayer  

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