Test Crew - Hauptquartier, Crew und Grafik

Hauptquartier als Spielerzentrale

Euer häufigster Anlaufpunkt in The Crew ist euer Hauptquartier. Hier könnt ihr euer Auto reparieren, tunen, euren Fortschritt überprüfen, und euch direkt zu Autohändlern oder Autotunern im ganzen Land teleportieren, die alle anderen Autos zum Verkauf anbieten. Vorab-Testfahrten inklusive. Bezahlen könnt ihr mit dem in Missionen verdienten Geld oder im Store zu erwerbenden sogenannten Crew-Credits.

Über Stock und Stein: Neben der Straße rast ihr auch durchs Gelände - wobei jedes Auto an jeden Untergrund anpassbar ist.Über Stock und Stein: Neben der Straße rast ihr auch durchs Gelände - wobei jedes Auto an jeden Untergrund anpassbar ist.

Und all diese Angebote solltet ihr nutzen, denn euer Auto ist im Spiel eure Persönlichkeit, euer Aushängeschild. Es gibt unterschiedliche Original-Marken, -Modelle und -Typen wie Muscle Cars, Supersportler oder Pick-Ups. Obendrauf könnt ihr jedes erworbene Fahrzeug optisch mit Aufklebern, neuen Felgen, Spoilern und weiteren Teilen aufhübschen und natürlich auch die Leistung steigern.

Dazu erwerbt ihr bei unterschiedlichen Tunern erstmal eines von fünf Starter-Paketen. Jedes ist für eine andere Bodenbeschaffenheit entwickelt: Straße, Rennstrecke, Gelände, Performance und Rallye. Dies verändert die inneren Fahrwerte und auch die äußere Erscheinung eures Autos.

Dabei besitzt euer Auto auf Grundlage der verbauten Teile eine Fahrzeugstufe, die durch neues Zubehör ansteigt und die Leistungen wie Beschleunigung, Grip oder Bremsen verbessert. Das ist auch notwendig, erfordert die Teilnahme an einigen Rennen doch eine bestimmte Fahrzeugstufe oder Fahrzeugausrüstung (Rennstecke, Ralley, etc.)

Neben einer Fahrzeugstufe sammelt ihr auch als Fahrer Erfahrungspunkte und steigt im Level auf. Bei jedem Level-Anstieg erhaltet ihr einen sogenannten Perk-Punkt, den ihr für euer Auto benutzen könnt. Damit verträgt euer Auto beispielsweise ein paar Prozent mehr Schaden bei Kollisionen.

Wenn es übrigens mal schnell gehen soll, könnt ihr euer Smartphone zücken und ohne große Umwege euer Auto wechseln, schnell Teile an euer Auto bauen oder euer Missionen-Tagebuch aufrufen. Gut gelöst die Nummer.

Mehr Spieler, mehr Spaß, mehr Optik, mehr Geräuschkulisse?

Der Name des Spiels ist natürlich auch Programm. Ihr könnt mit euren echten Freunden eine virtuelle "Crew" bilden und mit dieser die Gegend unsicher machen. Ihr könnt mit ihnen, aber auch mit jedem spontan eingeladenen Spieler aus eurer Nähe alle Missionen im Koop-Modus absolvieren. Oder ihr tretet mit eurer Crew gegen eine andere Crew mit jeweils vier Spielern pro Team an. Während eines Rennens geht ihr dabei taktisch vor und ein Mitglied eures Teams lässt sich beispielsweise stetig zurückfallen, um die Konkurrenz auszubremsen. Das rockt!

Verfolgungswahn: Mit eurer Crew flüchtet ihr vor der Polizei.Verfolgungswahn: Mit eurer Crew flüchtet ihr vor der Polizei.

Egal ob mit oder ohne Crew, die Mehrspieler-Rennen finden auf einer Strecke von Startpunkt A bis Endpunkt B statt. Auf eurem Weg müsst ihr dabei Flaggen-Tore passieren. Nach jedem Rennen bekommt ihr dann euren aktuellen Spielerrang im Vergleich zu euren Freunden und der gesamten Welt präsentiert. Wen motiviert es nicht, Bester der eigenen Crew zu sein?

Optisch dreht das Spiel eine Liga unter dem grafisch opulenten Forza Horizon 2 seine Runden. Die Automodelle sind hübsch anzusehen und jedes hat auch eine komplett modellierte Cockpit-Ansicht samt Armaturen zu bieten. Dennoch vermisst ihr hier die ultimative Detailverliebtheit und Schärfe eines Forza Horizon 2.

Die Umgebung wirkt bis auf dummerweise billig aussehende, leicht pixelige Büsche durchaus eindrucksvoll. Grund dafür sind scharfe Bodentexturen, schöne Sonnenauf- und Sonnenuntergangs-Lichtstimmungen sowie die unterschiedlichen Landstriche mit Feldern, Sand oder Gebirgspässen. Störend sind nur viele ins Bild ploppende Umgebungsgrafiken wie Schilder, Brücken oder Bäume.

Akustisch kommt das Spiel in Sachen Motorengeräusche nicht wirklich brachial daher, aber die Autos unterscheiden sich deutlich voneinander. Ein V8 eines Muscle-Cars klingt deutlich brummiger als der V6 des Nissan 370z. Auf die Ohren bekommt ihr außerdem einen abwechslungsreichen Soundtrack von sieben fiktiven Radiostationen, die alles zwischen Rock, Rap und Elektro spielen. Das passt alles.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Online-Zwang  

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