10 Höhepunkte für PS3 und Xbox 360 im Jahr 2014 - 7: Assassin's Creed - Rogue / 6: Destiny

(Special)

7: Assassin's Creed - Rogue

Ubisofts voraussichtlich letztes Assassinen-Abenteuer für die alte Konsolengeneration Assassin's Creed - Rogue führt noch einmal einen neuen Helden ein. Doch anstatt eines Assassinen, spielt ihr diesmal einen Templer.

Auch Assassin's Creed - Rogue schickt euch auch wieder nach Amerika.Auch Assassin's Creed - Rogue schickt euch auch wieder nach Amerika.

So beschreibt auch die Geschichte die Assassinen aus einer feindlichen Perspektive. Die Assassinen mutieren in Rogue nämlich zur kompromisslosen, brutalen Kuttenbande. Shay Patric Cormac gehört dem Orden zu Beginn des Abenteuers noch an, doch nach einem katastrophalen Einsatz stellt er sich gegen die Kapuzenträger. Künftig macht er nicht nur Jagd auf seine einstigen Lehrmeister, sondern auch auf seine Freunde.

Doch, hofft nicht auf ein anderes Spielkonzept mit neuer Mechanik. Denn grundsätzlich spielt sich Rogue fast genauso wie seine Vorgänger. Shay Cormacs Seitenwechsel bringt zwar mit dem Luftgewehr eine spannende neue Waffe mit sich. Doch diese fühlt sich eigentlich auch nur wie Edward Kenways Blasrohr an. Einzig echte Neuerung sind Rauch- und Splittergranaten. Die passen jedoch gut zum aggressiveren Verhalten der Templer.

Wirklich erstklassig präsentiert sich Assassin's Creed - Rogue erst, wenn ihr das Deck der Morrigan betretet. Die Hälfte der Spielzeit begleitet euch das Kriegsschiff und transportiert euch sicher über die eisigen Wellen des Nordatlantiks. Das Schiff steuert sich ebenfalls wie das Piratenschiff aus Black Flag. Allerdings wirft sie keine explodierenden Wasserminen, sondern brennendes Öl ab.

Fazit: Souveränes Assassinen-Finale der Amerika-Trilogie. Arm an Neuerungen, aber spielerisch grundsolide. Die Schiffsfahrten markieren den Höhepunkt des Abenteuers.

Mehr zu Assassin's Creed - Rogue:

6: Destiny

Bereits mit der Wahl des Namens Destiny verdeutlichen die Entwickler ihre Ambitionen. Destiny soll ein Spiel sein, das ihr immer wieder startet. Das will zumindest Bungie.

Hier trifft ein Jäger mit seinem Super-Angriff einen  Gegner.Hier trifft ein Jäger mit seinem Super-Angriff einen Gegner.

Die Kämpfe gegen die menschenähnlichen Außerirdischen setzt Bungie ebenso rasant in Szene wie seinerzeit in seinem Klassiker Halo. Blut sucht ihr in Destiny jedoch vergeblich. Wer ein brutales Ballerspiel sucht, ist hier fehl am Platz. Statt Blutfontänen sprühen nämlich bunte Lichteffekte.

Die Feuergefechte machen in Destiny so gut wie alles richtig. Sie treffen die nahezu perfekte Mischung aus „gefordert fühlen“ und „Herr der Lage sein“. Es ist ein Genuss, wenn ihr Gegner erwischt, die hinter einer Deckung vorlinsen.

Den Höhepunkt der Einzelspielerfreuden markieren jedoch die Bosskämpfe. Hier zaubert Bungie eine Handvoll erinnerungswürdiger und gut gestalteter Gefechte aus dem Halo-Helm. Diese Abschnitte spielt ihr in den sogenannten Strike-Missionen immer und immer wieder. Das müsst ihr auch, sofern ihr an bessere Ausrüstung kommen wollt.

Fazit: Exzellenter Online-Shooter, der vieles richtig macht, aber wenig neu. Mit weiteren Inhalten hat er das Potenzial zum Klassiker.

Mehr zu Destiny:

Weiter mit: 5: Fifa 15 / PES 2015 / 4: South Park - Der Stab der Wahrheit

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