Test Pacific Storm

von Oliver Heitmann (16. September 2006)

Pacific Storm entführt den Spieler in den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Japan im Pazifik. Dabei kombiniert es geschickt die Elemente eines globalen Strategie/Taktikspiels und die eines Arcade-Flugsimulators. Der Spieler schlüpft entweder in die Rolle der Amerikaner oder in die des kaiserlichen Japans und erlebt eine dramatische Abfolge von gross angelegten Marine- und Luftwaffenkampfeinsätzen. Hier könnt ihr einen Blick ins Cockpit werfen.

FlugactionFlugaction

3 in 1 ?

In "Pacific Storm" werden drei Genres gemischt: Strategie, Taktik und Flugsimulation. Vom Verlegen ganzer Flotten bis hin zum Aufbau einer Seeblockade oder einem Grossangriff ist alles möglich. "Pacific Storm" spielt in der Zeit von 1940 bis 1948, wobei der Spieler frei wählen kann, was er spielen möchte. Zur Auswahl stehen historische Schlachten, einfache Gefechte und sogar ein Multi- und Onlineplayermodus. Im Strategiemodus mit 127 verschiedenen pazifischen Gebieten und 40 Marinestützpunkten kann der Spieler an 20 historischen Schlachten teilnehmen, darunter auch die legendäre Schlacht um Midway und die berühmte Schlacht von Pearl Harbour. Bei den historischen Feldzügen beruht die Zusammenstellung anfangs auf den historischen Fakten, und der weitere Verlauf liegt in den Händen des Spielers. Im Laufe des Spiels müssen neue Technologien entwickelt, Stützpunkte erschaffen und ausgebaut werden, die sogar den Lauf der Geschichte ändern können. Dank der nahtlosen Kombination von Strategie, Taktik und Simulation hat der Spieler die Freiheit jegliche taktische oder strategische Entscheidung selbst zu treffen.

Ein FlugzeugträgerEin Flugzeugträger

Gigantisch

Natürlich könnt ihr auch den strategisch-taktischen Teil automatisch erledigen lassen, um selbst in die Schlacht zu ziehen, indem ihr eine eurer Einheiten direkt steuert. Zur Auswahl stehen zahlreiche Flottenverbände von Zerstörern, U-Booten bis hin zu Flugzeugträgern. Neben der Planung muss auch das Wetter berücksichtigt werden, genau wie die Reichweite der Schiffe und Flugzeuge. Die Einheiten sind sogar lernfähig, so dass man sich nicht drüber aufregen muss, dass die eigenen Flotten immer wieder die selben Fehler machen, allerdings gilt das auch für den Gegner. In der freizugänglichen 3D-Welt sind so gut wie keine Grenzen gesetzt, wofür eine umfassende Karte (über 2000 Quadratmeilen) des pazifischen Raums mit Japan, Australien, der amerikanischen Westküste, Ozeanien und Teilen Indiens verantwortlich ist. Die Option, dass sich die Verwaltung von Militärbasen, Missionsplänen und Treibstoffversorgung automatisch erledigen kann, lässt dem Spieler mehr Zeit, sich in aller Ruhe Taktiken auszudenken oder neue Stützpunkte zu erstellen, um den Nachschub anzukurbeln oder Güter einfach näher am Schlachtfeld zu haben.

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