Vorschau Evolve: Alle gegen einen

von Thomas Stuchlik (18. Dezember 2014)

Vier Online-Soldaten versammeln sich, um einen fünften Spieler gnadenlos zu jagen. Klingt unfair, jedoch schlüpft der fünfte Spieler in die Rolle eines übermächtigen Ungeheuers. Willkommen bei Evolve!

Evolve verwickelt euch in einen andauernden Wettlauf zwischen Jäger und Gejagten. Doch wer hier wer ist, ist nie so recht klar. Auf der einen Seite tritt ein Quartett dick bewaffneter Soldaten an. Auf der anderen Seite lauert eine übergroße Kreatur mit fiesen Attacken. Auf dem Papier wirkt das Verhältnis von vier zu eins zwar unausgeglichen. Doch in der Praxis erweist sich diese Konstellation als motivierendes "Katz und Maus"-Spiel.

"Asynchron" nennt sich das Fachwort, das schon Nintendo für Nintendo Land verwendet: Ein Spieler verfügt über mehr Möglichkeiten und Macht als die anderen zusammen. Dumm nur, dass alle gegen ihn arbeiten. Bei einem ausführlichen Probespiel der fast fertigen Version von Evolve wird klar, wie ausgereift und spannend dieses Duell ausfällt.

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Jäger gegen Ungeheuer: Hetzjagden in Evolve

Kein Wunder, schließlich hat Entwickler Turtle Rock viel Erfahrung mit Online-Scharmützeln gesammelt. Denn von ihnen stammt die Zombie-Action Left 4 Dead. Voraussichtlich im Februar 2015 schicken euch die Macher aber nicht auf Untoten-Mission, sondern auf den lebensfeindlichen Planeten Shear. Hier treiben sich etliche Ungetiere herum, die eine echte Gefahr für künftige Kolonisten bilden.

Hilfe und Hindernisse

Die fremdartigen Areale eröffnen bizarre wie schöne Ausblicke auf die außerirdische Naturwelt. Die zwölf enthaltenen Karten erfordern dabei viel Orientierungssinn. Steile Klippen und Bergketten engen die Freiheit merklich ein. Zahlreiche Wege und Engstellen schlängeln sich zwischen Anhöhen hindurch.

In den oft düsteren Arealen fällt die Orientierung zunächst schwer.In den oft düsteren Arealen fällt die Orientierung zunächst schwer.

Die Flora und Fauna dient als Freund wie Feind. Denn hinter hoch aufragenden Felsen und Gewächsen kann sich das Ungetüm verstecken. Als Ungeheuer wie Jäger nutzt ihr deshalb besser erhöhte Plattformen. Mittels Klettereinlage respektive Raketenrucksack erklimmt ihr jeden Steilhang. Von oben erspäht ihr den Gegner besser und agiert effektiver im Kampf.

Doch zu Beginn läuft erstmal ein Versteckspielchen an. Denn das verschanzte Monster ist nicht einfach zu finden. Wie gut, dass der Soldatentrupp einen Suchhund namens Daisy sein eigen nennt. Der Name ist recht irreführend, denn Daisy ist kein putziges Schosshündchen, sondern ein ausgewachsenes Biest Marke "Battlecat" aus der "He-Man"-Serie (kennt das noch jemand?). Daisy nimmt umgehend die Fährte auf, denn das Ungeheuer hinterlässt auf seinem Weg überall Spuren.

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Tags: Multiplayer   Singleplayer  

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