Vorschau Dying Light - Parcours-Rennen in der Zombie-Apokalypse

von Stephan Petersen (05. Januar 2015)

Nicht ohne Grund gibt es zahlreiche Spiele, die auf die Untoten-Thematik setzen. Nach wie vor stehen die Anti-Veganer hoch in der Gunst. Aber was unterscheidet Dying Light vom Zombie-Einerlei?

Zum Glück steht der Zaun zwischen Kyle und den Zombies.Zum Glück steht der Zaun zwischen Kyle und den Zombies.

Die Entwickler von Techland dürfen sich mittlerweile als Zombie-Experten bezeichnen. Nach den in Deutschland indizierten Spielen Dead Island und Dead Island Riptide ist Dying Light bereits das dritte Spiel mit entsprechender Thematik. Ursprünglich sollte Techland Dead Island 2 entwickeln. Allerdings gab es zwischen Vertrieb und Entwickler unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Spielmechanik. Dead Island 2 wird nun von Yager Development entwickelt. Dagegen geht Techland mit Dying Light neue Wege, beschreitet aber auch altbekannte Pfade.

In Dying Light schlüpft ihr in die Rolle von Kyle Crane. Der befindet sich auf einer Geheimmission in der fiktiven Stadt Harran, wo er einen Wissenschaftler ausfindig machen soll. In Harran ist buchstäblich die Hölle los. Ein Virus hat fast die gesamte Bevölkerung der Großstadt in Zombies verwandelt.

Die restlichen Überlebenden haben sich verbarrikadiert und kämpfen um das tägliche Überleben. Einige sind Kyle freundlich gesonnen, andere hingegen nicht. Wie auch in The Walking Dead stellt also auch der Homo sapiens eine Bedrohung in der postapokalyptischen Welt dar.

Erinnerungen an das Tropenparadies

Dort erinnert zunächst vieles an Dead Island. Wieder befindet ihr euch in einer offenen Spielwelt. Erneut seid ihr mit Hämmern, Baseballschlägern und ähnlich schlagkräftigen Argumentationsverstärkern unterwegs, erledigt Missionen und Zombies – wahlweise auch im Koop-Modus. Für Missionen winken Belohnungen in Form von Geld und Objekten.

Unschärfeeffekte und Kamerabewegungen erschweren den Kampf gegen die Zombies.Unschärfeeffekte und Kamerabewegungen erschweren den Kampf gegen die Zombies.

Bei letzteren kann es sich um neue Waffen oder aber Modifikationen handeln. Ihr durchstreift die Spielwelt nach Ressourcen und rüstet eure Waffen auf. Ein mit Nägeln gespickter Baseballschläger oder ein unter Strom gesetzter Hammer erweisen sich im Kampf gegen die Untoten als äußerst hilfreich. Dabei kommt es aufgrund von Kyles begrenzter Ausdauer und der absichtlich schwankenden Kamera auf die richtige Koordination an.

Wer blind zuschlägt, verliert die Orientierung und wird zu Zombie-Futter. Was hierbei auffällt: Die Kämpfe scheinen einen Tick schwieriger als in Dead Island zu sein. So könnt ihr beispielsweise Waffen nicht mehr werfen. Zudem nutzen sich diese relativ schnell ab. Zwar dürft ihr alle Waffen einige Male reparieren, irgendwann sind sie aber nur noch Schrott und für immer verloren.

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Tags: Horror   Koop-Modus   Multiplayer   Singleplayer  

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