Test DSA - Blackguards 2: Die Anti-Helden von Aventurien sind wieder da

von Stephan Petersen (16. Januar 2015)

Knapp ein Jahr nach Das Schwarze Auge: Blackguards erscheint mit Blackguards 2 der Nachfolger. Darin liegen Freude und Leid oftmals dicht beieinander.

Cassia ist auf einem Rachefeldzug.Cassia ist auf einem Rachefeldzug.

Der Kampf geht in die entscheidende Phase. Der Feind ist fast geschlagen. Doch auch Cassia und ihr Heldentrupp pfeifen auf den letzten Löchern. Nach einigen gesundheitsmindernden Schlägen mit Schwert und Co. scheint der Kampf endgültig entschieden. Freude brandet auf. Da tauchen plötzlich neue Schergen auf. Frust und Freude liegen in Blackguards 2 häufig eng nebeneinander.

Blackguards 2 setzt die Geschichte des im Januar 2014 veröffentlichten Strategie-Rollenspiels DSA - Blackguards fort. Erneut dient das aus dem Tisch-Rollenspiel Das Schwarze Auge bekannte Aventurien als Spielwelt.

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Blackguards 2

Und abermals erwartet euch eine motivierende Mischung aus rundenbasierten Taktik-Gefechten und Rollenspiel. Eine offene Welt wie in Skyrim bietet euch das Abenteuer nicht. Der Rollenspiel-Teil besteht aus Dialogen und Fertigkeitsbäumen, der taktische Teil aus Kämpfen auf Hexfeldern.

Rachefeldzug

Die Handlung spielt einige Zeit nach den Ereignissen aus dem ersten Blackguards. Ihr schlüpft in die Rolle von Cassia von Tenos. Diese Dame hat gelinde gesagt nicht alle Kekse in der Packung. Aber das ist auch verständlich. Nach mehreren Jahren im unterirdischen Kerker, wo sie ständigen Attacken durch giftige Spinnen ausgesetzt war, ist es um Cassias geistige Gesundheit nicht mehr sonderlich gut bestellt.

Naurim ist wieder mit von der Partie.Naurim ist wieder mit von der Partie.

Nun ist die junge Dame nur noch von einem Wunsch beseelt: Herrschen. Also macht ihr euch zusammen mit Cassia und ihrem bunt gewürfelten Heldentrupp auf, um das Reich des grausamen Marwan zu erobern, der zugleich auch noch Cassias Ex-Ehemann und für ihr Schicksal im Kerker verantwortlich ist.

Auf dem Eroberungsfeldzug trefft ihr auf bekannte Gesichter. So geben sich etwa Naurim und Zubaran wieder ein Stelldichein. Sie sind ebenso wie Protagonistin alles andere als strahlende Helden, sondern Charaktere mit Ecken und Kanten, die ihre eigenen Interessen haben. Allzu starken Tiefgang solltet ihr allerdings nicht erwarten - dafür bleibt die Inszenierung zu brav, sind Handlung und Charaktere zu stereotyp. Interessant ist aber in jedem Fall die Möglichkeit, mittels Dialogen Einfluss auf den Verlauf der Eroberungskampagne zu nehmen.

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Tags: Fantasy   Singleplayer  

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