Test Blackguards 2 - Rundenkämpfe

Rundenkämpfe

Es gibt erheblich mehr Fertigkeiten für Magier, so dass diese sich spannender spielen und auf dem Schlachtfeld schlichtweg wichtiger sind. Bis zu drei Waffengarnituren erlauben die Anpassung an die jeweiligen taktischen Herausforderzungen einer Karte. So kann ein Held etwa Pfeil und Bogen, aber auch eine Axt mit in den Kampf bringen. Das ist nützlich, denn die Karten sind sehr abwechslungsreich gestaltet.

Eure Figuren zieht ihr rundenweise. Die Reichweite ist optisch hervorgehobenEure Figuren zieht ihr rundenweise. Die Reichweite ist optisch hervorgehoben

Auch Gegnervielfalt, Fallen, Hindernisse sowie Verstärkungen tragen ihren Teil dazu bei, dass wir nie wissen, was uns genau erwartet. Das bedeutet aber auch: Man agiert meistens nach dem Schema Versuch und Irrtum. Es kann teilweise frustrierend sein, wenn man den ersten Kampf bei einer Festungseroberung erfolgreich absolviert und den darauffolgenden einfach nicht schafft, weil der Heldentrupp nicht richtig aufgestellt ist oder noch nicht die erforderlichen Fähigkeiten besitzt. Da ihr darüber hinaus nur in Lagern und Ortschaften speichern dürft, geht immer wieder Spielzeit verloren.

In den Kämpfen zieht ihr rundenweise eure Figuren. Der Initiativwert bestimmt dabei die Reihenfolge. Ausrüstung und Waffen sowie die Fähigkeiten eines Charakters bestimmen, wieviel Schaden er austeilt und einsteckt. Besonders nützlich sind Spezialmanöver. Diese kosten jedoch Magie- beziehungsweise Ausdauerpunkte und sollten deshalb taktisch klug eingesetzt werden.

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Wo versteckst du dich?

Von entscheidender Bedeutung sind zudem Sichtlinien. So könnt ihr etwa eure Kämpfer hinter Objekten verstecken, damit feindliche Bogenschützen keine freie Schusslinie haben. Wie groß hingegen eure Chancen stehen, einen Gegner zu treffen, verrät euch die Trefferanzeige. Die erweist sich allerdings nur bedingt als hilfreich. Teilweise trifft man trotz einer nullprozentigen Trefferchance.

Objekte können als Deckung genutzt werden.Objekte können als Deckung genutzt werden.

Zudem wäre eine Schadensprognose nützlich. Aufgrund der unterschiedlichen Karten, der frei wählbaren Truppzusammenstellung und Fähigkeiten schwanken Balance und taktischer Anspruch gewaltig. Insgesamt ist der in drei Stufen wählbare und jederzeit justierbare Schwierigkeitsgrad aber eher hoch angesiedelt.

Ein Kritikpunkt an Blackguards waren Mängel in punkto Bedienungskomfort und Übersicht. Hier haben die Entwickler Hand angelegt. So gibt es etwa vor manchen Kämpfen einen Hinweis. Allerdings müssen Abenteurer immer noch mit einigen Mängeln leben. Anbei einige Beispiele: Die Kamera springt nicht zu einem angegriffenen Helden. Aufgrund von zerstörbarer Umgebung und niedergestreckten Feinden ist es manchmal gar nicht so einfach seinen Helden auf dem Schlachtfeld zu entdecken.

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Tags: Fantasy   Singleplayer  

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