Vorschau Just Cause 3 - Alles will verbunden sein / Rein in den Sandkasten

Alles will verbunden sein

Kernelement des Spiels ist das Zusammenspiel von Enterhaken, Fallschirm und Wingsuit. Durch diese drei Komponenten steht euch die mediterrane Insel offen.

Mithilfe eures Enterhakens übernehmt ihr auch Hubschrauber.Mithilfe eures Enterhakens übernehmt ihr auch Hubschrauber.

Zwar hattet ihr in Just Cause 2 auch schon den Enterhaken und den Fallschirm zur Verfügung, doch verändert Avalanche Studios die Mechanik dieser. Ihr zieht euch immer noch mit dem Enterhaken zu Gebäuden hin oder verbindet Gegenstände mit einem Seil.

Der Entwickler spendiert Rico aber nun auch mehr Kontrolle über den Hakenwerfer. Das merkt ihr vor allem an der Steuerung. Anfangs werdet ihr wohl ein wenig Zeit brauchen, um einen natürlichen Bewegungsablauf mit den kontextabhängig belegten Knöpfen und Tasten hinzubekommen. Nach ein wenig Übung geht die Steuerung aber erstaunlich intuitiv von der Hand.

Schießt ihr einen Greifhaken zu einem Gebäude, könnt ihr sofort entscheiden, ob ihr euch zu dem Haus hinziehen lassen wollt, oder ob ihr nur den Haken an dem Gebäude befestigt. Das entscheidet ihr ganz einfach dadurch, ob ihr die Taste, mit der ihr den Haken verschießt, loslasst oder gedrückt haltet.

Verbindet ihr zwei Objekte, steht euch nun die Möglichkeit offen, Spannung auf dem Seil aufzubauen. Dadurch zieht ihr beide zueinander hin - je nachdem wie groß und wie schwer diese sind. Zwei Gebäude zueinander hinzuziehen, funktioniert klarerweise nicht sonderlich gut.

Seid kreativ! Die Fahrer zweier Autos, die aneinander vorbeirasen, freuen sich bestimmt über ein Seil an ihren Stoßstangen. Na ja, vielleicht doch nicht die Fahrer, aber ihr selbst bei dem Anblick herumwirbelnder Fahrzeuge. Der Hubschrauber, der euch beschießt, nervt euch? Verbindet ihn mit einem Gebäude und erzeugt Spannung: Nachdem er an diesem zerschellt, gibt er endlich Ruhe.

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Rein in den Sandkasten

Die Möglichkeiten sind zahlreich. Avalanche Studios lädt euch zum Experimentieren ein. Just Cause 3 ist im wirklichen Sinne des Wortes ein sogenanntes Sandbox-Spiel - ein Sandkasten, in dem ihr mit eurer virtuellen Schippe in Form von Ricos Aktionen auf Sandhaufen eindrescht, bis alles platt ist.

Mit der neuen Grafikroutine sehen gerade Feuer und Rauch beeindruckend aus.Mit der neuen Grafikroutine sehen gerade Feuer und Rauch beeindruckend aus.

Dabei bläht Avalanche Studios die Größe der Welt nicht noch weiter auf. Die Fläche entspräche ungefähr der, die ihr in Just Cause 2 vorfindet, erklärt Christofer Sundberg. Doch es solle weniger Leerlauf geben und die Dichte der interessanten Punkte höher ausfallen. Dabei helfen auch die natürlichen Grenzen der Topologie der Insel, die euch bei der Erkundung der Insel helfen sollen, bemerkt Francesco Antolini, leitender Spieleentwickler bei Avalanche Studios.

Nichts lässt ein freudigeres und fieseres Grinsen auf dem Gesicht entstehen, als eine virtuelle Welt, in der ihr euch chaotisch auslebt. Wie ihr beispielsweise die am Anfang des Textes beschriebene Statue des Diktators zerstört, ist völlig euch überlassen. "Spieler wollen nicht kontrolliert werden. Wir sind alle Anarchisten - mehr oder minder", kommentiert Christofer Sundberg.

Wie im Vorgänger belohnt euch das Spiel bei eurer Zerstörungswut mit Chaospunkten. Wichtige Gebäude, technische Einrichtungen oder Propagandamittel wollen zerstört werden.

Ob ihr die Statue des Diktators abreißt oder die Energieversorgung feindlicher Gebäude zerstört - Chaos lässt euch wachsen, Chaos macht euch stark. Und dies wieder im wortwörtlichen Sinne. Denn ihr verbessert mit diesen Punkten eure Ausrüstung und lasst Rico auf diese Weise stärker werden. Je mehr Punkte in die einzelnen Aspekte der Dreieinigkeit des Enterhakens, Fallschirms und Wingsuit hineinwandern, desto schneller, agiler und besser bewegt ihr euch durch die Lüfte.

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Tags: Singleplayer   Open World   Entwicklerbesuch  

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