Vorschau Just Cause 3 - Bewegung ist alles / Zerstörungswahn

Bewegung ist alles

"Bleibt nie - niemals - während eines Kampfes seelenruhig auf der Straße stehen", erklärt Francesco Antolini. Wer minutenlang zielt, um den perfekten Kopftreffer abzustauben, ist selbst die größte Zielscheibe.

Bei diesen Satelliten-Anlagen könnt ihr einiges zerstören.Bei diesen Satelliten-Anlagen könnt ihr einiges zerstören.

Für solch ein Vorgehen ist Just Cause 3 einfach das falsche Spiel. Das Spiel will ein Action-Feuerwerk wie in Hollywood-Filmen abfeiern. Und dazu gehört Geschwindigkeit und ... Irrsinn. Glaubt nämlich nicht, dass die feindlichen Hubschrauber, Fahrzeuge und Soldaten gemütlich warten und sich abknallen lassen.

Je mehr ihr in Bewegung seid, umso weniger treffen euch die Projektile von General Di Ravellos Soldaten. Also einfach mit dem Enterhaken ein Gebäude anvisieren, Greifhaken abschießen und schon zieht euch das Seil in die Höhe. Ein einfacher Druck auf die zuständige Taste entfaltet den Fallschirm.

Hubschrauber, die euch zu nahe kommen, entert ihr einfach und benutzt deren Feuerkraft gegen eure Feinde. Wenn es euch zu brenzlig wird, geht ihr vom Fallschirm direkt zum Wingsuit über, entschwebt euren Feinden und rettet so euer Leben.

Wer jetzt auf die Idee kommt, den Wingsuit habe sich der Entwickler aus Far Cry 4 abgeschaut, wird von Christofer Sundberg eines besseren belehrt: "Der Wingsuit war eigentlich schon für Just Cause 2 geplant, ist jedoch schlussendlich wieder entfernt worden." Für Just Cause 3 entschied sich der Entwickler dann für den Wingsuit - oder wie Christofer Sundberg es ausdrückt: "Entweder der Wingsuit oder ein Raketenrucksack."

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Die Schönheit der Zerstörung

Wer will schon in einer virtuellen Welt mit dem personifizierten Chaos ein Tänzchen wagen, wenn einfach nichts kaputt geht? Zum Glück ist dies bei Just Cause 3 nicht der Fall.

Gegen Despoten helfen nur Copiloten ... die mit einem Raketenwerfer auf dem Flugzeug herumklettern.Gegen Despoten helfen nur Copiloten ... die mit einem Raketenwerfer auf dem Flugzeug herumklettern.

Nicht nur Autos, Schiffe und Hubschrauber explodieren und lassen Teile regnen, auch Gebäude, technische Anlagen, Lautsprecher und militärische Einrichtungen tilgt ihr von der Insel. Dabei sehen die Explosionen fantastisch aus. Die Darstellungen von Feuer und Rauch belohnen euch auch für euren sinnlosesten Gewaltakt.

Explosionen sprengen dabei auch riesige Teile von Bauwerken ab. Greift ihr eine feindliche Überwachungsanlage an, die aus einzelnen Plattformen und einer riesigen Satellitenschüssel besteht, lässt eure Zerstörung schon mal die metergroße Schüssel zu Boden krachen und für noch mehr Chaos sorgen. Das bringt euch dann wieder eine Menge Chaospunkte ein.

Übrigens: Solche Explosionen und herumfliegende riesige Trümmer reizen auch die Grafikroutine aus. Francesco Antolini verrät dazu: "Wir versuchen jeden Tag etwas noch Größeres, noch Spektakuläreres zu erschaffen. Wir wollen die Messlatte immer wieder weiter nach oben legen und manchmal überfordert dies die Grafikroutine oder lässt sogar das Spiel abstürzen." So arbeiten die Avalanche Studios daran, die Schönheit der Zerstörung wirklich zur Geltung kommen zu lassen.

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Tags: Singleplayer   Open World   Entwicklerbesuch  

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