Vorschau Just Cause 3 - Fakten & Meinung

Hoffentlich geht der Fallschirm auf.Hoffentlich geht der Fallschirm auf.

Fakten:

  • "Open World"- / Sandbox-Spiel
  • dritter Teil der "Just Cause"-Reihe
  • Rico Rodriguez ist wieder Hauptfigur
  • Rico kehrt in sein Heimatland Medici zurück
  • ihr stellt euch dem Diktator General Di Ravello entgegen
  • die Insel hat eine ähnliche Größe wie die Insel aus Just Cause 2
  • mit dem Enterhaken zieht ihr euch an Gebäuden hoch
  • mit eurem Hakenwerfer malträtiert ihr aber auch Feinde
  • den Fallschirm könnt ihr so oft benutzen, wie ihr wollt
  • mit dem Wingsuit gleitet ihr durch die Lüfte
  • für Zerstörung bekommt ihr Chaospunkte
  • fast alles ist zerstörbar
  • ihr wertet euren Fallschirm, Enterhaken und Wingsuit auf
  • Just Cause 3 soll voraussichtlich im Winter 2015 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen
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Meinung von Daniel Kirschey

Sich so richtig austoben. Einfach alles zerstören. Und das nicht neben den "wirklichen" Missionen. Es ist nicht wie beispielsweise in der "Grand Theft Auto"-Serie: Ihr könnt zwar für Chaos sorgen, aber irgendwann nehmt ihr doch wieder "normale" Missionen an. In Just Cause 3 ist der Aspekt der Zerstörung und des Chaos inhärent. Es ist kein Beiwerk. Rico ist eine wahrhafte Ein-Mann-Armee und auch in den Missionen dreht sich alles darum, den Feind und seine Positionen auf der Insel zu verwüsten.

Das hebt die "Just Cause"-Spiele hervor. Inspiriert von Action-Filmen stilisieren die Avalanche Studios Rico zum ultimativen Draufgänger, der einfach alles Unmögliche möglich erscheinen lässt. Ob ich auf einem fliegenden Flugzeug herumbalanciere oder mich aus dem Stand heraus per Enterhaken und Fallschirm in die Luft katapultiere, um mit dem Wingsuit auf einem Dach zu landen und von dort aus per Raketenwerfer eine Polizeistation zu zertrümmern. Fast alles ist möglich.

Wie schon im Vorgänger liegt das Hauptaugenmerk der Entwickler auf der Lust an der Zerstörung. Und die bleibt nicht nur Selbstzweck. Auf der einen Seite wird die Zerstörung dadurch gerechtfertigt, dass sie sich gegen einen Diktator richtet und auf der anderen Seite bringt sie mir Chaospunkte, mit denen ich die Technik Ricos aufwerte. Es gibt also keinen wirklichen Grund in dieser fiktiven Welt brav zu sein. Gerade auch deswegen, da die Zerstörung so großartig anzusehen ist. Außerdem macht es auch wirklich Spaß mit dem Enterhaken von Rico herumzuexperimentieren.

Eine Frage bleibt jedoch offen: Inwieweit schafft es der Entwickler, die Kernmechanik der drei Bewegungsformen und die Lust an der Zerstörung in ein passendes Korsett zu schnüren und dieses über längere Zeit aufregend zu gestalten? Denn, trotz allem sollten die Missionen spannend und interessant sein, damit ich Lust verspüre weiterzuspielen. Momentan ist jedoch nur eins gewiss: Das Grundkonzept funktioniert und lässt auf ein weiteres übertriebenes Abenteuer mit Rico hoffen.

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Tags: Singleplayer   Open World   Entwicklerbesuch  

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