Test World War 3

von Gerd Schüle (19. Februar 2002)

Öl ist immer noch der wichtigste Rohstoff in unserer Welt. Um diesen wertvollen Rohstoff geht es auch in dem neuen Echtzeit-Strategiespiel "World War 3" von Jowood. Das Öl geht langsam aus und deshalb entbrennt ein erbitterter Krieg um das schwarze Gold. Ob dieses Spiel um ein durchaus vorstellbares Szenario nur beklemmend oder auch spielerisch gut ist, soll unser Test klären.

Eine gut ausgebaute BasisEine gut ausgebaute Basis

Krieg um das schwarze Gold

In naher Zukunft, im Jahre 2015, gehen die Ölreserven zu Ende. Bevor die letzten Quellen entgültig leer sind, nimmt die USA im Auftrag der UNO kurzerhand diese in Beschlag und das gegen den Willen der Russen und Iraker. Die Folge davon ist ein erbitterter Krieg um den Rest des wertvollen Rohstoffes, der sich über die ganze Erde erstreckt. Das Öl ist auch innerhalb des Spiels der einzige Rohstoff. Durch den Bau von Bohrtürmen wird das Öl gefördert, was Geld in die Kasse bringt. Damit wird eine Basis aufgebaut und eine Armee aufgestellt. Da alle Ölquellen mit der Zeit zuneige gehen, bringt es allerdings nichts, sich großartig einzuigeln. Das macht das Spiel recht dynamisch, da man ständig auf der Suche nach neuen Ölfeldern ist. Wer sich in der eigenen Basis verschanzen will, wird zwangsläufig untergehen. Da dann mangels Öl der sehr schlau agierende Feind sehr schnell zahlenmäßig überlegen ist, hat man dann keine Chance mehr.

Aus einer ZwischensequenzAus einer Zwischensequenz

Der dritte Aufguss

Mit "World War 3" bringt der polnische Entwickler Reality Pump nach Earth 2150 und The Moon Project das dritte 3D-Echtzeitstrategiespiel heraus. Wieder kämpfen drei Gruppen gegeneinander und wieder setzt man auf das bewährte Gameplay von "Earth 2150". Allerdings wurde das sehr komplexe Spielprinzip deutlich abgespeckt und vereinfacht. Dadurch ist das Spiel vor allem besser beherrschbar und auch etwas leichter geworden. Was sich eventuell in den Ohren von Profizockern nicht ganz so gut anhört, ist für den großen Teil der Spieler ein Segen. Trotzdem gehört das Spiel nicht zu den leichtesten seiner Gattung, vor allem defensiv eingestellte Spieler werden es nicht leicht haben. Allerdings bringt diese neue Art der Rohstoffverwaltung durchaus etwas Schwung in das angestaubte Spielprinzip und ist darum eine Bereicherung. Die 15 verschiedenen Einheiten des Spiels sind im Gegensatz zu "Earth 2150" realen Vorbildern nachgebaut.

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