Test Life is Strange - Detailverliebte Welt für zwei Stunden

Zwei Stunden knobeln

Die Welt wirkt durchweg stimmig, in der ihr euch während der zwei- bis dreistündigen Episode befindet. Es gibt es viele Objekte, mit denen Max interagieren kann. Hier sind die Entwickler dem Großteil der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus.

Zahlreiche Objekte und popkulturelle Anspielungen laden zum Erkunden ein und lassen die Welt lebendig wirken.Zahlreiche Objekte und popkulturelle Anspielungen laden zum Erkunden ein und lassen die Welt lebendig wirken.

In Life is Strange habt ihr endlich wieder das Gefühl, nicht nur stumpf von einem Raum zum Nächsten zu laufen und dabei eine handvoll Punkte abzuarbeiten. Wer hier nicht richtig aufpasst und alles erforscht, läuft durchaus Gefahr, Optionen zu verpassen. Doch Perfektionisten müssen sich nicht fürchten: Alle Möglichkeiten werden euch am Ende auf einer Übersicht zusammengefasst. Ein Segen für den Wiederspielwert! Denn so könnt ihr noch einmal in die Geschichte starten und sie verändert bis sie euch gefällt.

Zurückspulen bis es gefällt

Es ist nicht immer gleich ersichtlich, welche Folgen eure Aktionen haben. Das Spiel weist euch zwar auf mögliche Konsequenzen hin, lässt euch aber im Unklaren, ob diese positiv oder negativ ausfallen. Erst in den späteren Episoden werdet ihr dann damit leben müssen.

An wichtigen Stellen im Spiel werdet ihr vor die Wahl gestellt.An wichtigen Stellen im Spiel werdet ihr vor die Wahl gestellt.

Dabei kann es sich um wichtige Ereignisse, wie das Einschreiten bei einem Streit zwischen Stiefvater und rebellischer Punk-Tochter handeln oder das Gießen einer Zimmerpflanze in Max' Zimmer. Ob und wie weitreichend die Folgen auch später sind, lässt sich anhand einer Episode noch nicht abschätzen. Aber wirklich gut hat solche "Konsequenzen" bisher nur sehr selten ein Spiel umgesetzt. Also abwarten.

Immerhin sind die Entscheidungen erst endgültig, wenn ihr den nächsten Bereich betretet und so in der Geschichte voranschreitet. Vorher kommt Max' besondere Fähigkeit zum Einsatz, mit der ihr euch alle Optionen in Ruhe ansehen könnt. Gefällt euch der Ausgang nicht, spult ihr zurück und wählt die Alternative.

Das ist -zumindest bislang- auch die primäre Funktion der Zeitfähigkeit. Abgesehen davon nutzt ihr sie nur noch für simple Rätsel, in denen ihr die Umgebung beeinflusst und die Dialogzeilen auswählt. Hier könnt ihr einfach ein besseren Gesprächsausgang herbeiführen, wenn ihr durch die Zeitmanipulation neu startet. Alle Informationen aus vorherigen Versuchen bleiben euch erhalten.

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