Test Life is Strange - Technik und Fazit

Technische Aspekte

Auf der technischen Seite gibt es bei Life is Strange wenig zu bemängeln. Während des Tests sind keine groben Fehler oder Abstürze aufgetreten. Lediglich die Kamera zickt manchmal, wenn sich Objekte in Bodennähe befinden. Dann ist es schwierig sie punktgenau anzuvisieren, ohne die Übersicht zu verlieren.

Der gesamte Stil des Spiels wirkt stimmung und sorgt für Atmosphäre.Der gesamte Stil des Spiels wirkt stimmung und sorgt für Atmosphäre.

Auch die Lippensynchronisation könnte genauer sein, zumal das Spiel nur mit englischer Vertonung und englischen Untertiteln aufwartet. Nicht mal deutsche Untertitel gibt es? Buh! Im Gesamtpaket fallen diese Mängel aber nur gering ins Gewicht. Zumal die Musik mit lizenzierten Liedern realer Künstler jederzeit zur Situation passt.

Im Gegensatz zu der Konkurrenz, wie Game of Thrones oder Tales from the Borderlands, setzen die Entwickler auf ein etwas realistischeres Aussehen. Das ist eine Abwechslung zur im Genre bereits leicht abgenutzten Comic-Optik und sieht zudem hervorragend aus. Und das Spiel ist nicht nur schön anzusehen.

Ob die Geschichte - mit stimmigem Ende - auch in den nächsten Episoden zum Weiterspielen animiert, bleibt natürlich abzuwarten. Dontnod setzt aber jetzt schon interessante Grundpfeiler für das Storyfundament.

Dieses Video zu Life is Strange schon gesehen?

Fakten:

  • Download-Spiel
  • ruhiges Adventure von Dontnod Entertainment (Remember Me)
  • Entscheidungen können durch Zeitmanipulation geändert werden
  • 2 bis 3 Stunden Spielzeit mit Wiederspielwert
  • englische Sprache und englische Untertitel
  • interessante, wenn auch etwas klischeebehaftete Charaktere
  • versteckte Fotogelegenheiten wecken Forscherdrang
  • 5 Episoden sind im Abstand von je 6 Wochen geplant
  • Einzelepisoden kosten 5 Euro, alle Episoden gibt's für 20 Euro
  • erschienen für PC, PS4, Xbox One, PS3 und Xbox 360

Meinung von Marvin Fuhrmann

"Chrysalis" lautet der Untertitel der ersten Episode von Life is Strange, das ich auf dem PC gespielt habe. Der Begriff beschreibt die Metamorphose-Phase oder auch Verpuppung eines Insekts. Genauso kann die erste Episode gesehen werden: Ein farbenfroher Schmetterling, der nur darauf wartet, aus seinem Kokon zu brechen. Wie er am Ende aussieht, kann ich nach der ersten Episode noch nicht beurteilen.

Genau wie die restlichen Episoden liegt das noch Dunkeln vor mir. Doch ich freue mich drauf! Ich bin aber schon jetzt begeistert vom ruhigen Spielverlauf und der interessanten Spielwelt. Und obwohl die Manipulation der Zeit (bislang?) eine eher untergeordnete Rolle spielt, glaube ich an die Versprechen der Entwickler, dass sich die Entscheidungen deutlich auf die Geschichte auswirken.

Deshalb betrachte ich die Wertung als vorläufigen Richtwert, der sich beim weiteren Verlauf noch verändern kann.

83

meint: Stimmige Auftaktepisode, die Lust auf mehr macht. Entspannter Spielverlauf und neue Geschichte bringen Abwechslung ins Knobel-Genre.

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